- AUD/JPY schwächt sich auf etwa 106,55 in der frühen europäischen Sitzung am Montag.
- Die Märkte sind in erhöhter Alarmbereitschaft wegen einer möglichen Intervention der japanischen Regierung.
- Das Währungspaar behält eine positive Aussicht über dem 100-Tage-EMA, mit bullischem RSI-Momentum.
- Die anfängliche Unterstützung, die es zu beobachten gilt, liegt bei 105,90; die erste Aufwärtsbarriere entsteht bei 107,85.
Das AUD/JPY-Paar zieht während der frühen europäischen Sitzung am Montag einige Verkäufer in der Nähe von 106,55 an. Der japanische Yen (JPY) stärkt sich gegenüber dem Australischen Dollar (AUD) angesichts der Bedrohung durch eine Intervention der japanischen Behörden.
Am Freitag berichteten Händler, dass die Federal Reserve Bank von New York Kontakt zu Finanzinstituten aufgenommen hatte, um nach dem Wechselkurs des japanischen Yen zu fragen. Diese Maßnahme hat Spekulationen über eine Intervention ausgelöst und den JPY insgesamt gestärkt.
Darüber hinaus erklärte Japans Premierministerin Sanae Takaichi am Sonntag, dass die Regierung notwendige Schritte gegen spekulative und anormale Marktbewegungen unternehmen werde. Dennoch spezifizierte sie nicht, auf welchen Markt sich ihre Bemerkungen bezogen.
"Der schwache Yen ist problematisch geworden ... in dem Sinne, dass er in der Öffentlichkeit unpopulär ist, da der schwache Yen als beitragend zum Inflationsproblem angesehen wird. Vielleicht ... ist diese Bedrohung einer Intervention selbst ein Versuch, die Yen-Schwäche zu überprüfen und zu verhindern, dass sie zu einem politischen Thema wird," sagte Moh Siong Sim, FX-Stratege bei OCBC Singapore.
Händler bereiten sich auf die Inflationsdaten des australischen Verbraucherpreisindex (CPI) für Dezember am Mittwoch vor, um neue Impulse zu erhalten. Jegliche Anzeichen für eine höhere Inflation in Australien könnten helfen, die Verluste des AUD kurzfristig zu begrenzen.
Technische Analyse:
Im Tageschart hält sich AUD/JPY gut über dem 100-Tage-EMA bei 102,14, dessen steigende Neigung eine feste bullische Tendenz unterstützt. Der Abstand zu diesem Durchschnitt unterstreicht die Trendstärke und markiert dynamische Unterstützung. Der RSI bei 57,69 hat sich von zuvor überdehnten Werten entspannt, bleibt jedoch über der 50-Linie und bewahrt damit das positive Momentum. Der Preis handelt in der oberen Hälfte des Bollinger-Bandes, während sich die Bänder moderat erweitern, was auf anhaltenden Kaufdruck hinweist; das mittlere Band bei 105,90 stützt, während das obere Band bei 107,85 die unmittelbare Oberseite begrenzt.
Das Halten über dem mittleren Band würde den Aufwärtstrend intakt halten und den Fokus auf einen Test des oberen Bollinger-Bandes richten, wo ein entscheidender Schluss den Move ausweiten könnte. Ein Bruch unter das mittlere Band würde das untere Bollinger-Band bei 103,97 freilegen, wobei der 100-Tage-EMA bei 102,14 als trenddefinierende Unterstützung fungiert, falls die Rückgänge sich vertiefen.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)
Japanischer Yen - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Der Wert des japanischen Yen hängt stark von der japanischen Wirtschaft, der Geldpolitik der Bank of Japan sowie von den Zinsunterschieden zu den USA ab. Auch das allgemeine Marktumfeld spielt eine Rolle.
Eines der Kernmandate der Bank of Japan ist die Stabilisierung der nationalen Währung, weshalb ihre geldpolitischen Maßnahmen maßgeblichen Einfluss auf den Yen haben. Obwohl direkte Interventionen am Devisenmarkt selten vorkommen, hat die BoJ in der Vergangenheit Schritte unternommen, um den Yen gezielt zu schwächen, meist unter Berücksichtigung der geopolitischen Beziehungen zu ihren Handelspartnern. Die ultralockere Geldpolitik der BoJ, die von 2013 bis 2024 umgesetzt wurde, hat durch eine zunehmende Divergenz gegenüber den geldpolitischen Strategien anderer großer Zentralbanken eine signifikante Abwertung des Yen verursacht. Mit der jüngsten graduellen Straffung dieser expansiven Maßnahmen zeigt der Yen Anzeichen einer Erholung.
Das Festhalten der BoJ an ihrer ultralockeren Geldpolitik hat zu einer zunehmenden Divergenz mit anderen Zentralbanken geführt, insbesondere mit der US-Notenbank. Dies begünstigt eine Ausweitung der Zinsdifferenz zwischen 10-jährigen amerikanischen und japanischen Anleihen, was den US-Dollar gegenüber dem japanischen Yen stärkt.
Der japanische Yen gilt als sogenannte „sichere Hafen“-Währung. In Zeiten von Unsicherheit oder Marktturbulenzen neigen Investoren dazu, ihr Kapital in den Yen umzuschichten, da dieser als stabil und verlässlich gilt. In solchen Phasen steigt der Wert des Yen im Vergleich zu anderen Währungen, die als riskanter eingestuft werden.
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