- Asiatische Aktien steigen, da die US-Inflationsdaten die Erwartungen an eine Zinssenkung der Fed im September verstärkten.
- Japans Nikkei 225 klettert um 1,33% und übersteigt 43.300 und bleibt nahe seiner Rekordhöhen.
- Chinesische Aktien gewannen, da die USA die Umsetzung umfassender Zölle auf China verlängerten.
Asiatische Aktien steigen am Mittwoch nach der nächtlichen Rallye an der Wall Street, nachdem die Inflationsdaten der Vereinigten Staaten (US) die Erwartungen an eine Zinssenkung der US-Notenbank im September verstärkt haben. Die Märkte preisen nun eine Wahrscheinlichkeit von etwa 94% für eine Zinssenkung der Fed bei der September-Sitzung ein, gegenüber 86% vor einem Tag, so das CME FedWatch-Tool.
Japans Nikkei 225 steigt um 1,33% auf über 43.300 und schwebt nahe den Allzeithochs. Der Shanghai Composite in China klettert um 0,23% und schließt bei 3.670, während der Shenzhen Component um 0,66% auf über 11.400 zulegt. Der Hang Seng in Hongkong steigt um 1,19% auf über 25.300 und erreicht Zwei-Wochen-Hochs. Der KOSPI in Südkorea legt um 0,58% auf nahe 3.200 zu.
Die Marktstimmung verbessert sich in Japan nach einem Handelsabkommen mit Washington. Darüber hinaus könnte eine weitere Normalisierung der BoJ-Politik aufgrund der politischen Unsicherheit im Inland und der Bedenken über die negativen wirtschaftlichen Auswirkungen höherer US-Zölle verzögert werden.
Chinesische Aktien gewannen aufgrund der Nachrichten über einen verlängerten Handelsfrieden mit den USA, wodurch die Einführung von Zöllen im dreistelligen Bereich auf chinesische Exporte vermieden wurde. Die Trump-Administration verschob die Umsetzung umfassender Zölle auf China um weitere 90 Tage. China entschied sich auch, zusätzliche Zölle auf US-Waren für denselben Zeitraum auszusetzen, nachdem Trumps Exekutivbefehl den Zollfrieden verlängert hatte.
Peking führte ein einjähriges Programm ein, das Zinszuschüsse für persönliche Verbraucherkredite anbietet, wobei 90% der Kosten von der Zentralregierung und die verbleibenden 10% von den Provinzbehörden übernommen werden, um die Haushaltsausgaben zu stimulieren.
In Südkorea haben große Unternehmen wie Samsung Electronics und SK Hynix mit KAI in der K-Humanoid-Allianz zusammengearbeitet, einer staatlich geführten Initiative zur Entwicklung humanoider Robotik für die Luft- und Raumfahrtproduktion bis 2030. Außerdem fiel die Arbeitslosenquote des Landes im Juli auf 2,5%, was einen zweiten monatlichen Rückgang in Folge markiert.
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