Amazon hat den langjährigen Einzelhandelsrivalen Walmart als weltweit größtes Unternehmen nach Umsatz abgelöst und damit dessen 13-jährige Spitzenposition beendet.
Der US-Konzern Amazon meldete für 2025 einen Umsatz von 717 Milliarden US-Dollar. Damit lag das Unternehmen knapp vor Walmart, das auf 713 Milliarden US-Dollar kam.
Der Führungswechsel verdeutlicht den strukturellen Wandel im Geschäftsmodell von Amazon. Neben dem intensiven Wettbewerb im Handel mit Konsumgütern profitierte der Konzern insbesondere von Zuwächsen in den Bereichen Cloud-Computing, Werbung und Abonnementdienste.
Amazon wurde 1994 von Jeff Bezos als Online-Buchhändler gegründet und entwickelte sich zu einem breit aufgestellten Technologiekonzern. Die Cloud-Sparte Amazon Web Services erzielte im vergangenen Jahr Erlöse von knapp 129 Milliarden US-Dollar. Das Geschäft mit Rechenleistung, Speicherlösungen und Anwendungen für Künstliche Intelligenz gilt als wesentliche Ertragsquelle.
Das Handelssegment blieb zugleich der größte Umsatztreiber. Online- und stationärer Handel sowie Drittanbieterumsätze summierten sich auf 464 Milliarden US-Dollar. Die Werbeerlöse und Einnahmen aus Prime-Abonnements überstiegen zusammen die Marke von 100 Milliarden US-Dollar.
Walmart behauptet sich weiterhin als einer der führenden Handelskonzerne. Mehr als 90 Prozent der Erlöse stammen aus Filialgeschäft und E-Commerce. Das Unternehmen erreichte zuletzt als erster traditioneller Einzelhändler eine Marktbewertung von über einer Billion US-Dollar. Unter der Leitung von John Furner legten die Umsätze in den USA im vergangenen Quartal um 4,6 Prozent zu.
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Das sollten Sie am Freitag, den 20. Februar, im Blick behalten:
Der US Dollar Index behält sein bullisches Momentum bei und schwankt nach dem Erreichen seines höchsten Niveaus seit fast einem Monat am Donnerstag nahe 98,00. Die vorläufigen Einkaufsmanagerindizes für Februar aus Deutschland, der Eurozone, dem Vereinigten Königreich und den USA werden am Freitag im Wirtschaftskalender aufgeführt. Noch wichtiger ist, dass das US Bureau of Economic Analysis die erste Schätzung der Wachstumsdaten des Bruttoinlandsprodukts für das vierte Quartal sowie die Zahlen zum Preisindex für persönliche Verbrauchsausgaben für Dezember veröffentlichen wird.