Obwohl der US-Dollar vorübergehend durch Aktiengewinne und nachlassende Handelsspannungen gestützt wurde, deuten anhaltend schwache Daten und erste Anzeichen für eine Schwäche des Arbeitsmarktes darauf hin, dass der Dollar anfällig für einen allmählichen Rückgang bleibt, was die mittelfristigen Aussichten weiter verschlechtert, berichten die Devisenanalysten der Danske Bank.

EUR/USD-Tiefs bieten immer noch taktische Rudergelegenheiten

„Obwohl sich der USD in der vergangenen Woche stabilisiert hat - unterstützt durch eine Erholung der US-Aktien, besser als erwartet ausgefallene US-Zahlen und Anzeichen dafür, dass die Trump-Regierung von ihren aggressivsten Zolldrohungen abrückt - scheint der Greenback immer noch eine negative Risikoprämie zu haben.“

„Was könnte eine weitere USD-Schwäche auslösen, wenn die handelspolitische Unsicherheit ihren Höhepunkt erreicht hat und weiter zurückgeht? Während die weichen Daten aus den USA durchweg enttäuschten, hat sich dies bei den harten Daten noch nicht vollständig niedergeschlagen. Dennoch könnte es nur eine Frage der Zeit sein, bis die Schwäche durchschlägt, zumal es bereits erste Anzeichen für einen nachgebenden Arbeitsmarkt gibt - trotz der soliden NFP-Daten für April.

„Da die Märkte wohl einen gewissen Grad an Abschwächung eingepreist haben, dürfte sich die nächste Abwärtsbewegung des USD allmählich vollziehen, sofern es nicht zu einem neuen politischen Schock kommt. Wir bleiben taktisch geneigt, EUR/USD bei Kursrückgängen zu kaufen und halten an unserer strukturell rückläufigen USD-Einschätzung fest.“

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