|

Seltene Erden-Produzent Lynas spricht von „exzellentem“ Quartal

Der australische Seltene Erden-Produzent Lynas (ASX LYC / WKN 871899) hat nach eigenen Angaben in den ersten drei Monaten 2023 „exzellente“ operative Ergebnisse erzielt. Wie das Unternehmen mitteilte, gehörte dazu ein NdPr-Produktionsrekord (Neodym / Praseodym).

Lynas zufolge stellte man im ersten Quartal dieses Jahres so 1.725 Tonnen NdPr her, was den höchsten bislang erzielten Quartalsausstoß auf der Anlage des Unternehmens in Malaysia darstellt. Und das obwohl die Anlage in diesem Zeitraum mehr als drei Tage für Anbindungsarbeiten stillgelegt werden musste.

Allerdings, darauf musste Lynas auch hinweisen, lag die Gesamt-Seltene Erden-Produktion in den ersten drei Monaten mit 4.348 Tonnen unter den 4.945 Tonnen des zweiten Quartals des vergangenen Jahres. Das war auf einen Engpass bei der Lieferung von Chlorwasserstoffsäure zurückzuführen, so das Unternehmen, was zu einem Rückgang der Produktion von Lanthan und Cerium führte, während die NdPr-Herstellung nicht bzw. kaum beeinträchtigt wurde.

Wie das Unternehmen zudem anmerkte, sei die Nachfrage nach seinen NdPr-Produkten von Kunden außerhalb Chinas während des Quartals „sehr hoch“ gewesen. Lynas ist einer der nur sehr wenigen Seltene Erden-Produzenten – und der einzige signifikante –, die es außerhalb der Volksrepublik gibt.

Die Gesellschaft erzielte der Mitteilung von Ende vergangener Woche zufolge im Märzquartal einen Umsatz von 237,1 Mio. AUD. Da die durchschnittlichen Verkaufspreise zurückgegangen sind, kommt man so nicht an die 327,7 Mio. AUD aus dem gleichen Quartal 2022 heran.


Risikohinweis: Die Inhalte von www.goldinvest.de und allen weiteren genutzten Informationsplattformen der GOLDINVEST Consulting GmbH dienen ausschließlich der Information der Leser und stellen keine wie immer geartete Handlungsaufforderung dar. Weder explizit noch implizit sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Des Weiteren ersetzten sie in keinster Weise eine individuelle fachkundige Anlageberatung, stellen vielmehr werbliche / journalistische Texte dar. Leser, die aufgrund der hier angebotenen Informationen Anlageentscheidungen treffen bzw. Transaktionen durchführen, handeln vollständig auf eigene Gefahr. Der Erwerb von Wertpapieren birgt hohe Risiken, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die GOLDINVEST Consulting GmbH und ihre Autoren schließen jedwede Haftung für Vermögensschäden oder die inhaltliche Garantie für Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der hier angebotenen Artikel ausdrücklich aus. Bitte beachten Sie auch unsere Nutzungshinweise.

Laut §34 WpHG möchten wir darauf hinweisen, dass Partner, Autoren und/oder Mitarbeiter der GOLDINVEST Consulting GmbH Aktien einiger der erwähnten Unternehmen halten und somit ein Interessenskonflikt besteht. Wir können außerdem nicht ausschließen, dass andere Börsenbriefe, Medien oder Research-Firmen die von uns besprochenen Werte im gleichen Zeitraum besprechen. Daher kann es in diesem Zeitraum zur symmetrischen Informations- und Meinungsgenerierung kommen. Ferner besteht zwischen den erwähnten Unternehmen und der GOLDINVEST Consulting GmbH ein Beratungs- oder sonstiger Dienstleistungsvertrag, direkt oder indirekt, womit ebenfalls ein Interessenkonflikt gegeben ist. Zumal die GOLDINVEST Consulting GmbH in diesem Fall für die Berichterstattung zum erwähnten Unternehmen entgeltlich entlohnt wird.

Autor

Björn Junker

Björn Junker

GoldInvest

Nach seinem Studium an der Heinreich-Heine-Universität Düsseldorf (Studiengang Diplom Literarturübersetzer) übersetzte Herr Junker einige Romane aus dem Englischen ins Deutsche, bevor er als Übersetzer und später Redakteur (US-Red

Mehr von Björn Junker
Teilen:

Tipps der Redaktion

AUD/USD konsolidiert nahe 0,7000, da der USD schwach bleibt

AUD/USD hält sich während der asiatischen Sitzung am Donnerstag stabil über 0,7000 und konsolidiert die Erholungsgewinne des Vortags von einem fast Drei-Wochen-Tief, da der demokratische Erdrutschsieg bei den US-Zwischenwahlen und Hoffnungen auf Diplomatie mit dem Iran den US-Dollar weiterhin belasten. Die Bullen scheinen jedoch zögerlich, da sich der Fokus auf den wichtigen US-NFP-Bericht am Freitag verlagert.

USD/JPY driftet auf 158,25 nach unten aufgrund hawkischer BoJ-Protokolle, schwachem USD

USD/JPY handelt am Donnerstag den zweiten Tag in Folge mit negativer Tendenz, da hawkische BoJ-Protokolle, die zeigen, dass sich die Mitglieder darauf geeinigt haben, die Zinsen weiter anzuheben, sowie Interventionsrisiken den japanischen Yen stützen. Unterdessen belasten die Ergebnisse der US-Zwischenwahlen und Hoffnungen auf eine Iran-Diplomatie den US-Dollar, während sich der Fokus auf den US-NFP-Bericht vom Freitag verlagert.

Gold gibt von Zwei-Wochen-Hoch nach; hält sich komfortabel über 4.100 USD

Gold zieht sich leicht von einem Zwei-Wochen-Hoch zurück, das während der asiatischen Sitzung am Donnerstag erreicht wurde, hält jedoch an den Gewinnen für den zweiten Tag in Folge fest und notiert derzeit bei rund 4.130 USD. Der US-Dollar setzt die Folgen der US-Wahlergebnisse fort, fällt auf ein frisches Tief seit Ende September und hilft dem Rohstoff, auf die starke Rallye des Vortages von über 3,5 % aufzubauen – dem größten Tagesanstieg seit Mitte August.

TRUMP-Token erreicht Rekordtief inmitten zunehmenden Verkaufsdrucks

Ripple und Stellar bauen ihre Erholung aus, da der Abwärtsdruck bei beiden Altcoins nachzulassen beginnt. XRP handelt nach dem Ausbruch über die obere Trendlinie eines fallenden Kanal-Musters über 1,30 USD, während XLM sich über 0,168 USD hält und sich dem Widerstand bei 0,173 USD nähert. Unterdessen deuten sich verbessernde Derivate-Kennzahlen und stärkere Momentum-Indikatoren auf weiteres Erholungspotenzial hin.

BoE dürfte Zinssatz auf 4,00% anheben

Die Bank of England wird am Donnerstag ihre jüngste geldpolitische Entscheidung bekannt geben, zeitgleich mit ihrer siebten Zinssitzung des Jahres 2026. Marktanalysten erwarten, dass die „Old Lady“ ihren Leitzins um einen Viertelprozentpunkt auf 4,00% anheben wird, den höchsten Stand seit November 2025.

US-Dollar fällt unter 101,50, nachdem die Demokraten den Kongress erobern
Der US-Dollar (USD) gerät am Mittwoch unter starken Verkaufsdruck, wobei der US-Dollar-Index (DXY) um rund 0,5% fällt und nach dem Rückgang unter die Marke von 101,50 nahe 101,35 gehandelt wird. Der Greenback zieht sich auf seinen niedrigsten Stand seit vier Wochen zurück, da Anleger die politische und wirtschaftliche Lage nach dem deutlichen Sieg der Demokratischen Partei bei den Zwischenwahlen in den Vereinigten Staaten (USA) neu bewerten