Die Gasrechnung könnte bald wieder teurer werden. Um fast 30 Prozent ist der Preis für Natural Gas in den letzten Tagen angestiegen. Der Kurssturz beim Gas scheint also zunächst vorüber zu sein. Eine Bodenbildung oder gar eine neue Rally sind nicht auszuschließen. Ein Blick in den Chart zeigt auf, wie Sie sich jetzt positionieren können.
Natural Gas im Chartcheck
Der Blick in den Wochentrend von Natural Gas zeigt den massiven Kurssturz der Gaspreise in den vergangenen Monaten an. Vom Vorjahreshoch bei gut 10,02 USD ging zuletzt bis auf 2,07 USD bergab mit den Preisen. Doch seit diesem Tief tut sich etwas am Markt. Denn ein Kursanstieg von gut 60 Cent bzw. knapp 30 Prozent sind kein Pappenstiel. Charttechnisch ist die Situation im Gas überverkauft. Eine Erholung hat Luft bis in den Bereich um 3,50 USD.

Eine detaillierte Besprechung der Setupplanung sehen Sie in der heutigen Videobesprechung. Doch schon der Wochenchart zeigt an, welche Marke für den weiteren Kursverlauf jetzt wichtig ist. Es ist der kleine Widerstand bei gut 2,67 USD. Sind die Händler bereit, Preise über diesem Level zu bezahlen, ebnet das den Weg für die Rally in Richtung 3,50 USD, was einem weiteren Potential von 30 Prozent entspricht.
Videobesprechung
Neben Natural Gas geht es in der heutigen Sendung auch um eine Rally im Brent, einen Kursanstieg im USDCAD und den japanischen Aktienindex Nikkei nach schlechten Wirtschaftsdaten.
- 00:00 Intro
- 00:29 Fundamentals & News
- 07:30 Nikkei
- 13:50 Natural Gas
- 20:24 USDJPY
- 26:56 Brent
- 33:25 USDCAD
Erfolgreiches Trading wünscht Ihnen
Ihr Mike Seidl
Haftungsausschluss: Das bereitgestellte Material dient nur zu Informationszwecken und sollte nicht als Anlageberatung betrachtet werden. Die im Text geäußerten Ansichten, Informationen oder Meinungen gehören ausschließlich dem Autor und nicht dem Auftraggeber des Autors, der Organisation, dem Ausschuss oder einer anderen Gruppe oder Einzelperson oder Gesellschaft.
Risikowarnung: CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, aufgrund von Hebeleffekten schnell Geld zu verlieren. 75% und 73% der Privatanlegerkonten verlieren Geld, wenn sie CFDs mit Tickmill UK Ltd bzw. Tickmill Europe Ltd handeln. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
[Tickmill ist ein Handelsname von Tmill UK Limited (ein Unternehmen, welches in England und Wales unter der Nummer 09592225 registriert ist). Hauptsitz des Unternehmens: 1 Fore Street, London EC2Y 9DT. Autorisiert und reguliert durch die britische Financial Conduct Authority. FCA-Registrierungsnummer: 717270.]
Neueste Analysen
Autor wählen
XRP zieht an: Schafft Ripple jetzt den Sprung über 1,40 Dollar?
Ripple (XRP) legt am Mittwoch zum Zeitpunkt der Erstellung leicht auf über 1,38 Dollar zu, während sich die Kryptopreise insgesamt von der durch Zollängste ausgelösten Schwächephase erholen. Der Remittance-Token liegt damit mehr als 5% über dem Wochentief von 1,31 Dollar, was auf wachsendes Interesse institutioneller Investoren hindeutet.
Stablecoin-Boom: Circle überrascht mit starken Zahlen
Circle (CRCL), Emittent des Stablecoins USDC, hat am Mittwoch seine Finanzzahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vorgelegt und dabei eine anhaltend hohe Dynamik im Stablecoin-Sektor im Zuge der breiteren Krypto-Adoption hervorgehoben.
Saylor entfacht Bitcoin-Offensive und wittert Billionen-Chance
Strategy-CEO Michael Saylor hielt am Dienstag auf der Strategy World eine Keynote mit dem Titel „Digital Credit“ und positionierte Bitcoin (BTC) als Fundament eines neuen Finanzsystems, das auf dem basiere, was er als „digitales Kapital“ bezeichnete.
Stellar: Erholungsrallye lässt nach, während bärischer Unterton anhält
Stellar wird zum Zeitpunkt des Schreibens am Donnerstag bei etwa 0,16 $ gehandelt, nachdem es am Vortag um mehr als 8% gestiegen ist. Die Derivatdaten zeichnen ein negatives Bild, da die Short-Wetten auf XLM ein monatliches Hoch erreicht haben, während das Open Interest weiterhin sinkt.
Forex Today: Augen auf US-Iran-Gespräche, mid-tier US-Daten
Die Finanzmärkte nehmen am frühen Donnerstag eine vorsichtige Haltung ein, da der Fokus auf den US-Iran-Nukleargesprächen in Genf liegt. Der europäische Wirtschaftskalender wird Geschäftsdaten und Verbraucherstimmungsdaten für Februar enthalten. Später am Tag wird das US-Arbeitsministerium die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe veröffentlichen, und die Federal Reserve Bank von Kansas City wird den regionalen Index für die Aktivität im verarbeitenden Gewerbe für Februar herausgeben.