• USD/JPY zieht am Montag einige Verkäufer an und wird von einer Kombination von Faktoren unter Druck gesetzt.
  • Steigende geopolitische Risiken belasten die Stimmung der Investoren und treiben die sicheren Hafenströme in den JPY.
  • Bedenken hinsichtlich der Unabhängigkeit der Fed untergraben den USD und tragen zum Rückgang bei.
  • Politische und BoJ-Ungewissheit könnten die Gewinne des JPY begrenzen und die Kassapreise unterstützen.

Das Währungspaar USD/JPY erreicht zu Beginn einer neuen Woche ein frisches Einjahreshoch von etwa 158,20, obwohl es an Folgekäufen aufgrund gemischter fundamentaler Signale mangelt. Vor dem Hintergrund der Ungewissheit über den Zeitpunkt der nächsten Zinserhöhung durch die Bank of Japan (BoJ) und einer sich vertiefenden Kluft zwischen Japan und China untergraben Gespräche über eine vorgezogene Wahl in Japan den japanischen Yen (JPY) und unterstützen das Währungspaar. In der vergangenen Woche eskalierte China seinen Streit mit Japan und begann, Exporte von Dual-Use-Gütern, einschließlich einiger seltener Erden, nach Japan zu beschränken. Das Verbot folgte auf einen diplomatischen Streit über Taiwan und erhöht das Risiko von Lieferkettenproblemen für japanische Hersteller. Darüber hinaus berichtete die Yomiuri-Zeitung am Freitag, dass Japans Premierministerin Sanae Takaichi erwägt, in der ersten Hälfte des Februars eine Parlamentswahl abzuhalten.

In der Zwischenzeit wird die globale Risikostimmung durch Bedenken über eine weitere Eskalation der geopolitischen Spannungen belastet, was dem sicheren Hafen JPY etwas Unterstützung bietet. Nach einem Streik Anfang dieses Monats erklärte US-Präsident Donald Trump, dass Washington vorübergehend die Verwaltung Venezuelas übernehmen würde, um einen Übergang zu überwachen. Darüber hinaus bezeichnete sich Trump in einem Beitrag auf Truth Social als amtierender Präsident Venezuelas. Hinzu kommt, dass das WSJ unter Berufung auf ungenannte US-Beamte berichtete, dass Trump erwägt, Iran wegen dessen Vorgehens gegen massenhafte anti-regierungsdemonstranten, bei denen mehr als 500 Menschen ums Leben kamen, zu rügen. Im Gegenzug drohte Iran, US-Militärbasen ins Visier zu nehmen, falls Trump seine Drohungen zur Intervention umsetzt. Dies geschieht vor dem Hintergrund des sich intensivierenden Krieges zwischen Russland und der Ukraine und dämpft die Risikobereitschaft der Investoren für riskantere Anlagen.

Ein ukrainischer Drohnenangriff löste am Samstag ein Feuer in einem Öldepot in der südrussischen Region Wolgograd aus. Russland hingegen setzte seine hyperschallfähige Oreshnik-Mittelstreckenrakete in einem nächtlichen Angriff auf die Region Lwiw ein, die nahe den EU- und NATO-Grenzen liegt. Abgesehen davon trägt das Auftreten von US-Dollar (USD)-Verkäufen dazu bei, den Aufwärtstrend des Währungspaares USD/JPY zu begrenzen. Während die Anleger über den US Nonfarm Payrolls (NFP)-Bericht hinwegsehen, ziehen frische Bedenken hinsichtlich der Unabhängigkeit der Federal Reserve (Fed) den USD von seinem höchsten Stand seit dem 5. Dezember, den er am Freitag erreicht hatte, ab. Die genau beobachteten US-Beschäftigungsdaten zeigten, dass die Wirtschaft im Dezember 50.000 neue Arbeitsplätze geschaffen hat, verglichen mit den Erwartungen von 60.000 und 56.000 (revidiert von 64.000) im Vormonat. In der Zwischenzeit fiel die Arbeitslosenquote auf 4,4%.

Diese Daten führten zu einer Verschiebung der Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung der Fed bei der nächsten Sitzung am 28. Januar, obwohl sie dem USD keinen nennenswerten Schub verleihen. In der Zwischenzeit erklärte Fed-Vorsitzender Jerome Powell in einer seltenen Stellungnahme, dass die Bedrohung von strafrechtlichen Anklagen gegen ihn eine Folge der Tatsache sei, dass die Zentralbank die Zinssätze auf der Grundlage der besten Einschätzung festlegt, was dem öffentlichen Interesse dient, anstatt den Präferenzen des Präsidenten zu folgen. Dies wiederum führt zu einigen intraday USD-Verkäufen und erfordert Vorsicht für die USD/JPY-Bullen. Händler könnten jedoch abwarten, bis die US-Inflationszahlen – der Verbraucherpreisindex (CPI) und der Erzeugerpreisindex (PPI) am Dienstag und Mittwoch – veröffentlicht werden.

USD/JPY 4-Stunden-Chart

Chart Analyse USD/JPY

Technische Analyse:

Der 200-Perioden Simple Moving Average (SMA) steigt leicht auf 156,15, und das Währungspaar USD/JPY hält sich darüber, was einen positiven Ton beibehält. Die aufwärts gerichtete SMA-Neigung unterstützt die Käufer. Das Moving Average Convergence Divergence (MACD)-Histogramm steht im positiven Bereich, was darauf hindeutet, dass die MACD-Linie über der Signallinie liegt und eine bullische Tendenz besteht. Der RSI bei 66 ist stabil, aber unter dem überkauften Bereich, was Raum für eine Fortsetzung lässt, wenn das Momentum anhält.

Der langfristige SMA hält Rückgänge unterstützt; ein Schlusskurs unter 156,15 würde den kurzfristigen Ausblick für das Währungspaar USD/JPY schwächen. Die jüngste Kontraktion im positiven MACD-Histogramm von 0,13 auf 0,08 deutet auf ein nachlassendes Aufwärtsmomentum hin, obwohl es über null bleibt. Der RSI, der von vorherigen überkauften Werten nachlässt, steht im Einklang mit einem stabileren, anstatt beschleunigten Anstieg, während die allgemeine Tendenz konstruktiv bleibt, solange der 200 SMA hält.

(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)

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