Das Carmacks-Kupfer-Gold-Silber-Projekt von Granite Creek Copper Limited (TSXV: GCX, FSE: GRK) liegt im Minto-Kupfergürtel. Die namensgebende Minto-Mine ist seit einiger Zeit wieder in Produktion. Reichlich unklar war jedoch lange Zeit ihre Gesellschaftsstruktur. Sie wurde im November durch eine Reverse-Take-Over-Transaktion neu geordnet. Hat dies Auswirkungen auf Granite Creek Copper? Kurzfristig nicht. Mittel- bis langfristig möglicherweise schon.
Auch im Bergbau gilt, was auch für jedes andere Unternehmen, egal ob börsennotiert oder nicht, gilt: Ein Management, das mit einer unvorteilhaften Gesellschafterstruktur konfrontiert ist, kann das volle Potential des Unternehmens meist nicht auf die Straße bringen. Die Situation gleicht in vielen Fällen einer Autofahrt mit angezogener Handbremse. Wird diese allerdings gelöst, verläuft die Fahrt anschließend umso dynamischer.
Auch ohne über Interna aus der Minto-Mine zu verfügen, kann angenommen werden, dass ihr Management in der Vergangenheit einen großen Teil seiner Kraft und Aufmerksamkeit auf die Neuordnung der Gesellschafterstruktur gerichtet hat. Dieser Belastungsfaktor fällt nun weg und es bleibt mehr Zeit, sich um die operativen und strategischen Belange zu kümmern.
Damit rückt die Frage der Ressourcen und Reserven stärker in den Vordergrund, denn jede produzierende Mine muss sich die Frage stellen, wie die geförderten Unzen ersetzt werden können, denn geschieht dies nicht, ist früher oder später Schicht im Schacht, weil keine Lagerstätte unerschöpflich ist.
Die Ressourcenfrage ist die Achillesferse eines jeden Produzenten
Generell können geförderte Reserven auf zwei Arten durch neue ersetzt werden: Entweder durch selbst durchgeführte Exploration auf den eigenen Claims oder durch den Zukauf fremder Reserven und Ressourcen. Auch das Management der Minto-Mine wird sich dieser Frage stellen und sie durch eine der beiden Möglichkeiten oder durch eine Kombination aus beiden Wegen beantworten müssen.
Da allgemein bekannt ist, dass die Reserven und Ressourcen der Minto-Mine nicht so üppig sind, wie man es sich als ihr Besitzer wünschen würde, ist Handlungsbedarf gegeben. Es darf auch vorausgesetzt werden, dass diese Problematik sowohl dem Management wie auch den Besitzern bekannt ist. Die Neuordnung der Gesellschafterstruktur könnte deshalb Bewegung in diese Frage bringen.
Ob und gegebenenfalls wie sich das auf Granite Creek Copper auswirken wird, bleibt abzuwarten. Die investierten Anleger haben jedoch allen Grund, auch die weitere Entwicklung des Nachbarn mit gespannter Aufmerksamkeit zu verfolgen.
Background
Granite Creek Copper Limited (TSX-V: GCX, FSE: GRK) ist ein in Kanada und Deutschland börsennotiertes Explorationsunternehmen. Gesucht wird nach den aktuell besonders begehrten Metallen Gold, Silber und Kupfer. Im vergangenen Jahr wurde durch die Übernahme der Copper North Mining das Stu- mit dem Carmacks-Projekt verschmolzen. Durch diesen Zusammenschluss und die im Jahr 2021 durchgeführten Bohrungen weist das Carmacks-Projekt inzwischen eine Ressource von 15,69 Mio. Tonnen Oxiderz mit einem Kupfergehalt von 0,94 Prozent und 8,07 Mio. Tonnen Sulfidgestein mit 0,68 Prozent Kupfer auf. Hinzu kommen 0,31 g/t Gold und 3,14 g/t Silber. Eine aktualisierte Ressourcenschätzung nach dem NI 43-101-Standard soll nach dem Abschluss des 2021er Bohrprogramms vorgelegt werden.
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