EUR/USD Aktueller Kurs: 1,0533
- Die deutsche GfK-Konsumklimastudie zeigt, dass sich die Stimmung weiter eingetrübt hat.
- Investoren warten auf die US-PCE-Inflationszahlen, den bevorzugten Inflationsindikator der Fed.
- Das kurzfristige Bild für den EUR/USD ist bullish, aber die Richtung wird von den US-Daten abhängen.

Der EUR/USD handelte in der ersten Tageshälfte in einer engen Spanne um den Wert von 1,0500, da sich die Anleger im Vorfeld der Veröffentlichung makroökonomischer Daten aus den USA abwartend verhielten. Der volle makroökonomische Kalender ist auf das bevorstehende lange Wochenende aufgrund des Thanksgiving-Feiertags zurückzuführen, an dem alle US-Märkte am Donnerstag geschlossen bleiben und am Freitag früher schließen.
Vor der Veröffentlichung der Daten wurde der Euro kurzfristig durch Kommentare von Isabel Schnabel von der Europäischen Zentralbank (EZB) gestützt, die am Mittwoch sagte, dass sie nur begrenzten Spielraum für weitere Zinssenkungen sehe und hinzufügte, dass die Eurozone nicht unmittelbar von einer Rezession bedroht sei. Die makroökonomischen Daten waren jedoch weniger ermutigend, da die deutsche GfK-Konsumklimastudie zeigte, dass das Konsumklima im Dezember auf -23,3 fiel, nach -18,4 im November.
Der EUR/USD wird um den Wert von 1,0530 gehandelt, bevor die wöchentlichen US-Arbeitslosenzahlen, die zweite Schätzung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für das dritte Quartal und der Auftragseingang für langlebige Wirtschaftsgüter im Oktober veröffentlicht werden.
Später am Tag wird der Preisindex der persönlichen Konsumausgaben (PCE) veröffentlicht, der bevorzugte Inflationsindikator der US-Notenbank. Es wird erwartet, dass die Jahresrate für Oktober bei 2,3 % und damit über den 2,1 % vom September liegen wird, während die Kernrate bei 2,8 % und damit über den 2,7 % vom Vormonat liegen wird.
Kurzfristiger technischer Ausblick für den EUR/USD
Der Tages-Chart zeigt, dass sich der EUR/USD dem Wochenhoch von 1,0539 nähert, aber kein positives Momentum aufweist. Die technischen Indikatoren bleiben im negativen Bereich mit neutralen Steigungen, was darauf hindeutet, dass die Kaufbereitschaft weiterhin gering ist. Darüber hinaus bewegt sich der 20 Simple Moving Average (SMA) deutlich nach Süden, weit über dem aktuellen Niveau, während er unter dem 100 und 200 SMA liegt. Die längeren gleitenden Durchschnitte fallen langsam weiter, was den langfristigen Abwärtstrend verstärkt.
Kurzfristig und auf dem 4-Stunden-Chart ist ein Aufwärtstrend zu erkennen, wenngleich das Momentum nachlässt. Kurzfristige Unterstützung findet das Paar bei seinem 20-SMA, der ohnehin flach bleibt. Die 100- und 200-SMAs behalten ihre rückläufigen Tendenzen oberhalb des aktuellen Niveaus bei, während die technischen Indikatoren sich mit uneinheitlicher Stärke im positiven Bereich bewegen.
Unterstützungsniveaus: 1,0510 1,0475 1,0425
Widerstandsniveaus: 1,0560 1,0600 1,0630
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