EUR/USD Aktueller Kurs: 1,0537
- Der designierte US-Präsident Donald Trump hat mit zusätzlichen Zöllen auf chinesische Waren gedroht.
- Das US-Verbrauchervertrauen dürfte sich im November verbessert haben.
- EUR/USD ist kurzfristig bullisch und könnte die Marke von 1,0600 testen.

Der EUR/USD setzte am Dienstag ihren Aufwärtstrend fort und notierte über der Marke von 1,0500. Das Paar gab während der asiatischen Handelszeit nach, als der designierte US-Präsident Donald Trump drohte, China mit zusätzlichen Zöllen in Höhe von 10 % und Mexiko und Kanada mit zusätzlichen Zöllen in Höhe von 25 % zu belegen. Der US-Dollar stieg, während die Aktienkurse einbrachen.
Auch europäische Aktien gerieten unter Verkaufsdruck, nachdem sie dem Beispiel ihrer asiatischen Pendants gefolgt waren. Das Währungspaar EUR/USD änderte jedoch seine Richtung und erholte sich von einem frühen Tiefstand von 1,0424.
Aus der Eurozone wurden keine relevanten Daten veröffentlicht. In den USA wird der Verbrauchervertrauensindex der Federal Reserve Bank (FSB) für das dritte Quartal mit einem Wert von 111,8 gegenüber 108,7 erwartet. Später am Tag wird der Offenmarktausschuss (FOMC) der US-Notenbank das Protokoll seiner Sitzung vom November veröffentlichen.
Das FOMC hat den Leitzins um 25 Basispunkte (bps) auf ein Zielband von 4,50 % bis 4,75 % gesenkt. Die Entscheidung fiel einstimmig.
EUR/USD: Kurzfristiger technischer Ausblick
Auf dem Tages-Chart ist zu erkennen, dass sich das Währungspaar EUR/USD weiterhin in einer Aufwärtskorrektur befindet. Die technischen Indikatoren bewegen sich deutlich nach oben, bleiben aber im negativen Bereich, was nicht auf eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung hindeutet. Tatsächlich könnte das Paar seine kurzfristigen Gewinne ausbauen, aber die langfristige Perspektive bleibt bärisch. Aus demselben Chart geht hervor, dass sich das Paar weiterhin unter all seinen gleitenden Durchschnitten bewegt. Darüber hinaus behält der 20 Simple Moving Average (SMA) seine bärische Tendenz bei und liegt weit unter dem 100 und 200 SMA.
Kurzfristig ist das Paar jedoch bereit, seinen Aufwärtstrend fortzusetzen. Der EUR/USD steigt über den nun flachen 20 SMA, der eine dynamische Unterstützung bei 1,0475 bietet. Gleichzeitig steigen die technischen Indikatoren weiter an, nachdem sie ihre Mittellinien überschritten haben, und bleiben in einer festen Aufwärtsbewegung. Schließlich behält der 100-SMA seine Abwärtskraft über dem aktuellen Niveau bei und bietet Widerstand bei etwa 1,0630.
Unterstützungsniveaus: 1,0510 1,0475 1,0425
Widerstandsniveaus: 1,0560 1,0600 1,0630
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