Die Woche in einem Satz: Die spekulative Positionierung wurde in der Woche bis zum 18. August konstruktiver. WTI verzeichnete den größten Anstieg, gefolgt von einem deutlichen Rückgang der CAD-Netto-Shorts. Die Positionierung bei VIX und JPY entwickelte sich in die andere Richtung, während Gold trotz eines schwächeren Kassakurses weiterhin die klarste überfüllte Long-Position blieb.

WTI: Positionierung erholt sich mit den Preisen
Die spekulativen Netto-Long-Positionen in West Texas Intermediate (WTI) stiegen um fast 23K Kontrakte auf rund 122,1K Kontrakte und verzeichneten damit den stärksten Wochenanstieg seit Ende Juli. WTI handelte im Berichtszeitraum mit ordentlichen Gewinnen und bestätigte damit den konstruktiveren Fluss, obwohl die Netto-Positionierung weiterhin nahe dem 13ten Perzentil ihrer 5-Jahres-Spanne liegt.
CAD: Short-Covering beschleunigt sich
Die Netto-Short-Positionen im Kanadischen Dollar (CAD) verringerten sich um fast 15,2K Kontrakte auf rund 158,2K Kontrakte, die stärkste wöchentliche Verbesserung seit Anfang Mai. In der Zwischenzeit gab USD/CAD leicht nach, was bedeutet, dass der CAD stärker wurde, da sich die Positionierung verbesserte. Zudem bleibt die Netto-Positionierung mit nahe dem 9ten Perzentil gedämpft.
JPY und AUD divergieren
Die Positionierung im Japanischen Yen verschlechterte sich um rund 10,8K Kontrakte, da Longs zurückgingen und Shorts zunahmen. In der Zwischenzeit bewegte sich USD/JPY mit bescheidenen Gewinnen und bestätigte damit die Yen-Schwäche. Die Netto-Short-Positionen im Australischen Dollar (AUD) weiteten sich trotz eines ordentlichen Anstiegs von AUD/USD um fast 5K Kontrakte aus, was zu einer Preis-Positionierungs-Divergenz führte. Die Positionierung im Britischen Pfund (GBP) und im Euro (EUR) verbesserte sich moderat um rund 1,6K Kontrakte bzw. etwas mehr als 900 Kontrakte.
VIX: Bärischer Druck nimmt zu
Die VIX-Positionierung verschlechterte sich um rund 14,5K Kontrakte, so stark wie seit dem 2. Juni nicht mehr. Die Brutto-Longs stiegen um rund 5,4K Kontrakte, doch ein Anstieg der Brutto-Shorts um fast 20K Kontrakte machte diesen Schritt mehr als wett. Der VIX verzeichnete einen deutlichen Pullback, also
bewegten sich Preis und Positionierung gemeinsam. Zudem erreichten die Netto-Shorts fast 89,5K Kontrakte, womit die Netto-Position nahe dem 8ten Perzentil lag.
Kaffee: Preis und Positionierung bestätigen sich
Die Netto-Long-Positionen in Kaffee (KC1!) stiegen um etwa 3,2K Kontrakte auf über 30,3K Kontrakte. Die Verbesserung resultierte aus einem Rückgang der Brutto-Shorts um fast 3,9K Kontrakte, der den Rückgang der Brutto-Longs um 662 Kontrakte mehr als ausglich. Gleichzeitig stiegen die Kaffeepreise im Berichtszeitraum deutlich und lieferten damit die stärkste Preis-Bestätigung außerhalb von WTI, wodurch sich die Netto-Positionierung in Richtung des 29ten Perzentils bewegte.
Gold und die Positionierungs-Extremwerte
Die Netto-Long-Positionen der Non-Commercials in Gold stiegen um mehr als 4,2K Kontrakte auf nahezu 222,2K Kontrakte, doch die Preise gaben leicht nach, was eine moderate Divergenz erzeugte. Das Exposure bleibt nahe dem 96ten Perzentil und damit die klarste überfüllte Long-Position im Bericht. Am anderen Ende liegt die EUR-Netto-Positionierung nahe dem 4ten Perzentil, VIX nahe dem 8ten, CAD nahe dem 9ten und WTI bei rund dem 13ten.
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