Im EURGBP haben sich die Bullen zum Wochenstart etwas zurückgenommen. Nach oben ist noch Luft, eine Korrektur jedoch durchaus denkbar. In der LIVE-Analyse besprechen wir eine mögliche Erholungstendenz im GBPAUD sowie die Potentiale der Bären im GBPJPY.
Die Bullen im EURGBP atmen durch

Die im Support um 0,88700 GBP gestartete Rally im EURGBP hat die Kurse durch die ehemaligen Verkaufsbereiche um 0,90600 GBP und 0,91300 GBP durchbrochen, als gäbe es kein Morgen mehr. Unter massivem Momentum ist die FX-Paarung bis auf das Zwischenhoch bei 0,92910 GBP nahezu explodiert. Auf diesem Level ließ kurzfristig das Kaufinteresse nach, was bei weiter fallenden Notierungen zu einer Ausdehnung der Korrektur über die Preisseite führen kann. Doch das muss er nicht. Denn mit dem keinen Drehbereich um 0,93300 GBP sowie dem Jahreshoch um 0,95040 GBP stehen noch wie höhergelegene Ziele auf der Agenda der Bullen. Spielt der Markt jedoch die korrektive Karte, bietet das um 0,91300 GBP verortete Ausbruchslevel einen ersten Auffangbereich im Sinne des laufenden Aufwärtstrends.
Der Stundentrend als Indikator für die Bären

Nimmt man sich zur Sondierung der Lage den Stundenchart zur Hand, sticht das rot markierte Drehlevel heraus. Hier fand der Bewegungstrend des Tages Unterstützung. Der Kursrutsch unter dieses Level ist der Wegbereiter für die korrektive Phase. Deren Ausdehnung findet neben dem bereits genannten Ausbruchslevel in den kleinen Zwischentiefs um 0,90770 GBP sowie 0,90680 GBP zwei Wendepunkte kurz über dem größeren Kaufbereich bei 0,90600 GPB. Die Bären haben also durchaus Chancen, wenngleich der mittelfristige Fokus durch den übergeordneten Aufwärtstrend eher auf die Chartoberseite gerichtet sein dürfte.
Videobesprechung
Tickmill’s LIVE-Besprechung: Wo Bulle und Bär um die Vorherrschaft ringen, warten oft beste Chancen. Behalten Sie börsentäglich die wichtigsten Fakten im Blick und verpassen Sie keine Gelegenheit. Melden Sie sich jetzt für die LIVE-Besprechung der täglichen Trading-Ideen um 8:30 Uhr bei Tickmill unter https://www.tickmill.co.uk/de/education/webinars/93017117289/1594017000000 an.
Erfolgreiches Trading wünscht Ihnen
Ihr Mike Seidl
Risikohinweis: 73% der Privatanleger-Konten verlieren Geld beim Handel mit CFD’s bei Tickmill UK Ltd.
[Tickmill ist ein Handelsname von Tmill UK Limited (ein Unternehmen, welches in England und Wales unter der Nummer 09592225 registriert ist). Hauptsitz des Unternehmens: 1 Fore Street, London EC2Y 9DT. Autorisiert und reguliert durch die britische Financial Conduct Authority. FCA-Registrierungsnummer: 717270.]
Neueste Analysen
Autor wählen
XRP wackelt gefährlich: Verliert Ripple jetzt die 1,60-Dollar-Marke?
Ripple (XRP) steht am Mittwoch unter massivem Druck. Der Kurs rutscht leicht ab und notiert aktuell knapp unter 1,60 US-Dollar. Noch am Montag sah alles nach Entspannung aus: XRP kletterte bis auf 1,66 US-Dollar. Doch dann kam die Kehrtwende.
Krypto-Crash geht weiter: Bitcoin rutscht auf November-Tief – auch Ethereum und XRP unter Druck
Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH) und Ripple (XRP) stehen in dieser Woche weiter unter Druck. Hintergrund ist ein breit angelegter Ausverkauf an den Märkten. Bitcoin fiel auf den niedrigsten Stand seit Anfang November 2024 bei 72.945 US-Dollar. Ethereum und XRP folgten der Abwärtsbewegung: Ethereum markierte ein Sieben-Monats-Tief, während auch XRP unter anhaltendem Verkaufsdruck nachgab.
Gold zu teuer? Experte nennt ein Szenario mit 0 Dollar Wert
Gold kennt aktuell nur eine Richtung: nach oben. Die Rally erfasst nicht nur Edelmetalle, sondern auch Industriemetalle gleich mit. Für viele Anleger ist das ein klares Signal: Sicherheit, Schutz vor Inflation, Flucht aus Papiergeld.
ADP-Beschäftigungsbericht wird zeigen, dass die moderate Einstellung bis Januar ausgeweitet wurde
Das Automatic Data Processing Research Institute wird am Mittwoch seinen monatlichen Bericht über die Schaffung von Arbeitsplätzen im privaten Sektor für Januar veröffentlichen. Der sogenannte ADP-Beschäftigungsbericht wird voraussichtlich zeigen, dass die US-Wirtschaft 48.000 neue Arbeitsplätze geschaffen hat, nach den 41.000 neuen Stellen, die im Dezember verzeichnet wurden.
Forex Today: Der Markt richtet den Fokus auf die Inflation im Euroraum und wichtige US-Daten
Die wichtigsten Währungspaare bleiben am frühen Mittwoch relativ ruhig, während sich die Anleger auf wichtige makroökonomische Datenveröffentlichungen vorbereiten. Eurostat wird später in der Sitzung die Inflationszahlen für Januar veröffentlichen, und der US-Wirtschaftskalender wird den Bericht über die Beschäftigung im privaten Sektor sowie die Daten zum Einkaufsmanager-Index (EMI) für den Dienstleistungssektor des Institute for Supply Management (ISM) enthalten.