Die Spekulationen über mögliche Förderkürzungen der OPEC auf Grund eines möglichen Atomabkommens mit dem Iran haben den Ölpreis zuletzt nach oben getrieben. Doch die Tatsache, dass dieses Abkommen noch nicht spruchreif ist, hat gestern für Ernüchterung gesorgt. Stattdessen steht weiterhin die Angst vor einer Wirtschaftsabkühlung im Raum, was in der Regel für sinkende Ölnachfrage sorgt. Passend dazu liefert die Charttechnik direkt das Verkaufssignal.
Verkaufssignal im WTI

In der technischen Analyse ist steht eine „Envelop Candle“, die am Ende einer Aufwärtsphase verortet ist, als Verkaufssignal. Die Nachfrage ist kleiner als das Angebot, wodurch die Kurse sinken. Der Tageschart des WTI offenbart in Summe ein Bild, in das dieses Short-Signal durchaus hineinpasst. Denn die übergeordnete Situation ist weiterhin abwärtsgerichtet. Daran ändert auch der Fakt nichts, dass die Preise für ein Fass WTI über den Widerstand bei 95,50 USD angestiegen sind und den bis Mitte August laufenden Abwärtstrend gebrochen haben. So lange es noch keinen neuen Aufwärtstrend auf Tagesbasis gibt, spricht die fundamentale Lage gegen steigende Notierungen. Wird das Tief der markierten Verkaufskerze bei 90,73 USD unterschritten, gilt das Verkaufssignal als bestätigt und der Weg ist frei in Richtung Trendtief um die Marke von 85,60 USD.
Brent steht WTI in nichts nach

Faktisch ist die Chartsituation im Brent mit der des WTI absolut identisch. Der Weg des leichteren Widerstands zeigt auch hier in die Chartunterseite. Die Umkehrkerze fand das Tief im gestrigen Handel bei 98,25 USD. Auch hier gilt: Das Verkaufssignal ist erst dann bestätigt, wenn es zu Notierungen unterhalb dieser Marke kommt. Spielt der Markt dieses Szenario, bietet sich das Augusttief um das Level von 93,30 USD als erster Zielbereich an. Unterhalb dieses Preises liegen die nächsten Ziele an den Pivotpunkten bei 90,50 USD bzw. 86,28 USD. Die Feinheiten zur Tradeplanung in den kleineren Zeiteinheiten werden im Video besprochen.
Videobesprechung
Tickmill’s LIVE-Besprechung: Wo Bulle und Bär um die Vorherrschaft ringen, warten oft beste Chancen. Behalten Sie börsentäglich die wichtigsten Fakten rund um starke Trends im Blick und verpassen Sie keine Gelegenheit. Melden Sie sich jetzt für die LIVE-Besprechung der täglichen Trading-Ideen um 8:30 Uhr bei Tickmill unter https://www.tickmill.eu/de/education/webinars/93017117289/1610091000000 an.
Erfolgreiches Trading wünscht Ihnen
Ihr Mike Seidl
Haftungsausschluss: Das bereitgestellte Material dient nur zu Informationszwecken und sollte nicht als Anlageberatung betrachtet werden. Die im Text geäußerten Ansichten, Informationen oder Meinungen gehören auschließlich dem Autor und nicht dem Arbeitgeber des Autors, der Organisation, dem Ausschuss oder einer anderen Gruppe oder Einzelperson oder Gesellschaft.
Risikowarnung: CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, aufgrund von Hebeleffekten schnell Geld zu verlieren. 71% und 68% der Privatanlegerkonten verlieren Geld, wenn sie CFDs mit Tickmill UK Ltd bzw. Tickmill Europe Ltd handeln. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
[Tickmill ist ein Handelsname von Tmill UK Limited (ein Unternehmen, welches in England und Wales unter der Nummer 09592225 registriert ist). Hauptsitz des Unternehmens: 1 Fore Street, London EC2Y 9DT. Autorisiert und reguliert durch die britische Financial Conduct Authority. FCA-Registrierungsnummer: 717270.]
Neueste Analysen
Autor wählen
Alarm bei Ripple: Diese Zahl macht XRP-Anlegern jetzt Angst
Ripple (XRP) steht massiv unter Druck. Während sich der Kryptomarkt insgesamt in einen klaren Risk-off-Modus verabschiedet, trifft es den Remittance-Token besonders hart. Am Freitag notiert XRP bei rund 1,37 US-Dollar – ein Tagesverlust von fast 5 %.
Milliardär setzt alles auf Silberpreis-Crash – mit gigantischem Gewinn
Ein Mann. Eine Wette. Fast 300 Millionen Dollar Gewinn – gegen Silber. Während viele Anleger bei Edelmetallen reflexartig auf steigende Preise setzen, geht ein chinesischer Milliardär den exakt entgegengesetzten Weg. Und liegt damit bislang spektakulär richtig.
Gold wackelt: Diese Bitcoin-Kennzahl sendet ein Warnsignal
Gold glänzt – aber Bitcoin könnte der heimliche Gewinner sein. Genau das sagt jetzt ausgerechnet JPMorgan. Und das nach Monaten, in denen Bitcoin deutlich schlechter lief als das Edelmetall. Für viele Anleger klingt das erst einmal widersprüchlich. Doch genau hier beginnt die Geschichte.
Krypto-Markt verliert 2,65 Milliarden USD, während Bitcoin auf 60.000 USD sinkt, begleitet von bärischer Stimmung
Die Bewertung des Kryptowährungsmarktes ist um 2,8 Billionen Dollar gesunken, da der Branchenführer Bitcoin (BTC) am Freitag zunächst auf 60.000 USD fiel, bevor er auf 65.000 USD schwankte.
Forex Today: US-Dollar korrigiert nach unten vor den Verbraucherstimmungsdaten
Der US-Dollar (USD) Index gibt am frühen Freitag nach, nachdem er am Donnerstag sein höchstes Niveau seit zwei Wochen nahe 98,00 erreicht hatte. In der zweiten Tageshälfte wird die University of Michigan (UoM) die vorläufigen Daten zum Verbrauchervertrauen für Februar veröffentlichen. Der kanadische Wirtschaftskalender wird die Beschäftigungsdaten für Januar enthalten, und die Anleger werden den Kommentaren von Zentralbankern im Laufe des Tages besondere Aufmerksamkeit schenken.