Der vorläufige Verbraucherumfrageindex der Universität von Michigan (UoM) und die Inflationserwartungen für die USA (US) für Februar sollen heute um 15:00 GMT veröffentlicht werden.
Den flash-Erwartungen zufolge fiel der UoM Verbraucherumfrageindex (CSI) von 56,4 im Januar auf 55,0. Anzeichen einer schwächeren Verbraucherstimmung zeigen Pessimismus unter den Individuen gegenüber der Wirtschaft, was typischerweise zu geringeren Haushaltsausgaben führt. Ein solches Szenario veranlasst Händler, die Wetten auf Zinssenkungen durch die US-Notenbank (Fed) in naher Zukunft zu erhöhen.
In der nordamerikanischen Sitzung werden die Marktteilnehmer auch auf die einjährigen Verbraucherinflationserwartungen der UoM achten, die im Januar bei 4% lagen.
Wie könnten US-Daten den EUR/USD beeinflussen?
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EUR/USD handelt zum Zeitpunkt der Veröffentlichung höher bei etwa 1,1789. Der 20-Tage-Exponential Moving Average (EMA) liegt bei 1,1792, wobei der Kurs knapp darunter notiert und erste Erholungsversuche begrenzt. Ein entscheidender Schlusskurs über dem 20-Tage-EMA würde die kurzfristige Nachfrage stärken.
Der 14-Tage Relative Strength Index (RSI) liegt bei 51 (neutral) und zeigt nach oben, was ein stabiles Momentum bestätigt.
Gemessen vom Tief bei 1,1578 bis zum Hoch bei 1,2079 bietet das 61,8%-Fibonacci-Retracement (Fibo) bei 1,1770 erste Unterstützung, und das Halten dieser Untergrenze würde den Rückgang innerhalb des breiteren Anstiegs begrenzen.
Ein klarer Rückstoß über das 50%-Retracement bei 1,1826 würde die Oberseite wieder öffnen und die Erholung auf Kurs bringen. Nach oben hin wäre die runde Marke von 1,1900 ein anfängliches Hindernis auf dem Weg nach oben.
Auf der Abwärtsseite würde das Versagen, das 61,8%-Fibo-Retracement bei 1,1768 zu halten, ein nachlassendes Momentum signalisieren und eine tiefere Korrektur in Richtung des 78,6%-Fibo-Retracements bei 1,1684 zur Folge haben. Bis entweder dieser Auslöser nachgibt, könnte der Handel in der Spanne um die mittleren 1,18er Werte anhalten.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)
Wirtschaftsindikator
Uni-Michigan: Verbrauchervertrauen
Der Michigan Consumer Sentiment Index, der monatlich von der University of Michigan veröffentlicht wird, ist eine Umfrage, die die Stimmung unter den Verbrauchern in den Vereinigten Staaten misst. Die Fragen decken drei breite Bereiche ab: persönliche Finanzen, Geschäftsklima und Kaufbedingungen. Die Daten zeigen ein Bild davon, ob die Verbraucher bereit sind, Geld auszugeben, ein entscheidender Faktor, da die Konsumausgaben ein wichtiger Treiber der US-Wirtschaft sind. Die Umfrage der University of Michigan hat sich als genauer Indikator für den zukünftigen Verlauf der US-Wirtschaft erwiesen. Die Umfrage veröffentlicht eine vorläufige, mittmonatliche Lesung und einen endgültigen Wert am Monatsende. Im Allgemeinen wird ein hoher Wert als bullish für den US-Dollar (USD) angesehen, während ein niedriger Wert als bärisch gilt.
Mehr lesenNächste Veröffentlichung: Fr Feb. 06, 2026 15:00 (Zuvor)
Häufigkeit: Monatlich
Prognose: 55
Vorher: 56.4
Quelle: University of Michigan
Ein optimistisches Verbraucherverhalten kann zu höheren Ausgaben und einem schnelleren Wirtschaftswachstum führen. Das wiederum deutet auf einen stärkeren Arbeitsmarkt und möglicherweise steigende Inflation hin – was die US-Notenbank (Fed) zu einer strafferen Geldpolitik bewegen könnte. Die Beliebtheit dieser Umfrage bei Analysten (sie wird häufiger erwähnt als das CB Consumer Confidence) ist nachvollziehbar: Zum einen, weil die Befragungen bis ein oder zwei Tage vor der offiziellen Veröffentlichung durchgeführt werden – und sie somit ein sehr aktuelles Stimmungsbild liefern. Vor allem aber, weil sie gezielt die Einschätzung der Verbraucher zu ihrer finanziellen Lage und ihren Einkommenserwartungen erfasst. Liegen die tatsächlichen Werte über den Erwartungen, wirkt sich das in der Regel positiv auf den US-Dollar aus.
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Das sollten Sie am Freitag, den 6. Februar, im Blick behalten:
Im Laufe des Tages wird die Universität von Michigan die vorläufigen Daten zum Verbrauchervertrauen für Februar veröffentlichen. Der kanadische Wirtschaftskalender wird die Arbeitsmarktdaten für Januar enthalten, und die Investoren werden den Kommentaren der Zentralbanker im Laufe des Tages besondere Aufmerksamkeit schenken.