Nach einer Konsolidierungsphase in der ersten Hälfte des Tages sank der USD/CAD auf ein neues Sitzungstief bei 1,3110. Zuletzt notierte das Paar auf 1,3132 und damit 0,23 Prozent im Minus.
Der Fall ist vor allem auf den schwächeren Greenback zurückzuführen. Nach einem gescheiterten Breakout über die Marke von 95 Punkten am Freitag hat der US-Dollar-Index die Handelswoche auf 94,50 geschlossen und das bärische Momentum blieb angesichts fehlender Impulse intakt. Zum Wochenauftakt sank der Index dann auf 94,15 Punkte. Zuletzt notierte er auf 94,30 und damit 0,15 Prozent im Minus.
In den USA sind die Einzelhandelsumsätze um 0,5 Prozent im Juni gestiegen, was dem Marktkonsens entsprach, während der New York Fed Manufacturing Index von 25 Punkten im Vormonat auf 22,6 Punkte im Juli sank.
Jedoch wurde der kanadische Dollar durch den Ölpreisverfall ausgebremst. Der Ölpreis WTI verlor mehr als 4 Prozent und markierte damit den tiefsten Stand seit drei Wochen unter der Marke von 67 Dollar. Vor allem Versorgungsengpässe machen den Ölmarktbeobachtern zu schaffen.
Technische Kursniveaus
Die nächsten Unterstützungen liegen bei 1,3080 (50-Tage-Linie), 1,3000 (psychologische Marke) und 1,2940 (100-Tage-Linie). Widerstände befinden sich bei 1,3180 (20-Tage-Linie), 1,3265 (Hoch 29. Juni) und 1,3380 (Hoch 22. Juni).
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