US-Inflationserwartungen rutschen mit Blick auf den FOMC von ihrem Sieben-Wochen-Hoch ab


Die US-Inflationserwartungen, gemessen an der 10-jährigen Breakeven-Inflationsrate gemäß den Daten der St. Louis Federal Reserve (FRED), sind am Dienstag von ihrem siebenwöchigen Höchststand zurückgegangen. Damit lässt das Risikobarometer die eine Woche zurückliegende Erholungsbewegung verblassen, was darauf hindeutet, dass es den Händlern weiterhin schwer fallen wird, die Marktstimmung vorherzusagen.

Der Rückgang der Inflationserwartungen könnte mit den jüngsten US-Daten zu den Immobilienpreisen und den Aufträgen für langlebige Wirtschaftsgüter zusammenhängen, da die Zahlen unter den Marktprognosen lagen, die vorherigen Werte jedoch nach oben korrigiert wurden. Eine weitere Herausforderung für die Inflationserwartungen könnten die jüngsten Befürchtungen über eine deltanische Überlastung im asiatisch-pazifischen Raum sowie im Westen sein.

Bemerkenswert ist, dass die Renditen 10-jähriger US-Staatsanleihen den Inflationserwartungen am Vortag in Richtung Süden folgten, bevor sie ihre Verluste um 1,25 % und damit um 1,7 Basispunkte konsolidierten.

Während der Rückgang der Inflationserwartungen die Goldkäufer zu beunruhigen scheint, sind sich die Händler über die kurzfristige Entwicklung des Metalls im Vorfeld der Entscheidung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank (FOMC) uneins.

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