- DXY weitet den Rückgang am Donnerstag auf die Region 95,40 aus.
- Die US-Renditen korrigieren von ihren jüngsten Höchstständen weiter nach unten.
- Als nächstes stehen in den USA die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung und der Philly Fed Index auf dem Programm.
Der Greenback weitet seine Abwärtskorrektur von den jüngsten Höchstständen aus und fällt bis in den Bereich von 95,40, gemessen am US Dollar Index (DXY).
US Dollar Index schaut auf Renditen, Daten
Der Index hat am Donnerstag zum zweiten Mal in Folge an Boden verloren, nachdem sich die Abwärtskorrektur bei den US-Renditen über die gesamte Kurve fortgesetzt hat. Trotz der aktuellen heftigen Reaktion der Renditen handeln sie immer noch im Bereich der jüngsten Höchststände.

Der mögliche Zinsschritt der Fed im März ist nach wie vor der wichtigste Katalysator für die Kursentwicklung rund um den Dollar, der durch die anhaltend hohe Inflation und die starke wirtschaftliche Erholung in den USA gestützt wird.
Auf dem Terminkalender stehen die üblichen wöchentlichen Forderungsdaten, der stets wichtige Philly Fed Manufacturing Index und die Existing Home Sales.
Was Sie rund um den USD beachten sollten
Der Index geriet kurz nach seinem Höchststand bei 95,90 unter Abwärtsdruck. Die Erholung von einem Tiefstand bei 94,60 (14. Januar) hat den zu Beginn des neuen Jahres verlorenen Boden fast vollständig zurückerobert, und zwar immer vor dem Hintergrund des starken Anstiegs der US-Renditen, der verstärkten Spekulationen über einen baldigen Zinsschritt der US-Notenbank und der unterstützenden Fed-Sprecher.
Wichtige Ereignisse in den USA in dieser Woche: Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung, Philly Fed Index, Verkäufe bestehender Häuser (Donnerstag).
Marktrelevante Themen am Horizont: Beginn des Verschärfungszyklus der Fed. Handelskonflikt zwischen den USA und China unter der Regierung Biden. Probleme mit der Schuldenobergrenze. Potenzielle geopolitische Aufbrausungen ggü. Russland und China.
US Dollar Index relevante Werte
Derzeit verliert der Index 0,12% auf 95,50 und ein Ausbruch über 95,83 (Wochenhoch vom 18. Januar) würde die Tür zu 96,46 (Hoch vom 4. Januar 2022) und schließlich 96,93 (Hoch vom 24. November 2021) öffnen. Auf der anderen Seite taucht die nächste Abwärtsbarriere bei 94,78 (100-Tage-SMA) auf, gefolgt von 94,62 (2022 Tief Jan.14) und dann 93,27 (Monatstief Okt.28 2021).
Es wird alles unternommen, um genaue und vollständige Informationen bereitzustellen. Doch mit den Tausenden zur Verfügung gestellten Dokumenten, die oft innerhalb kurzer Zeit hochgeladen werden, können wir nicht garantieren, dass keine Fehler auftreten. Jede Wiederveröffentlichung oder Weiterverbreitung von FXStreet Inhalten ist ohne die vorherige schriftliche Zustimmung von FXStreet verboten. Der Handel mit Devisen auf Margin (Verrechnungskonto) trägt ein hohes Risiko und ist möglicherweise nicht für alle Investoren geeignet. Der hohe Hebel kann gegen Sie, sowie für Sie arbeiten. Vor der Entscheidung am Devisenmarkt zu handeln, sollten Sie sorgfältig Ihre Anlageziele, Erfahrung und Risikobereitschaft prüfen. Es besteht die Möglichkeit, dass Sie einen Verlust einiger oder aller Ihrer Investitionen erleiden und deshalb sollten Sie kein Geld investieren, dass Sie sich nicht leisten können zu verlieren. Sie sollten sich aller Risiken bewusst sein, die mit dem Devisenhandel verbunden sind und konsultieren Sie einen unabhängigen Finanzberater, wenn Sie irgendwelche Zweifel haben. Alle Meinungen, Nachrichten, Forschungen, Analysen, Kurse oder andere Informationen, welche diese Informationen enthalten, die von FXStreet, seinen Angestellten, Mitarbeitern oder Partnern bereit gestellt werden, sind als allgemeine Marktkommentare zu verstehen und bieten keine Anlageberatung. FXStreet übernimmt keine Haftung für irgendwelche Verluste oder Schäden, einschließlich, ohne Beschränkung auf entgangene Gewinne, die direkt oder indirekt mit der Verwendung oder im Vertrauen auf diese Informationen entstehen.
NEUESTE NACHRICHTEN
Autor wählen
Alarm bei Ripple: Diese Zahl macht XRP-Anlegern jetzt Angst
Ripple (XRP) steht massiv unter Druck. Während sich der Kryptomarkt insgesamt in einen klaren Risk-off-Modus verabschiedet, trifft es den Remittance-Token besonders hart. Am Freitag notiert XRP bei rund 1,37 US-Dollar – ein Tagesverlust von fast 5 %.
Milliardär setzt alles auf Silberpreis-Crash – mit gigantischem Gewinn
Ein Mann. Eine Wette. Fast 300 Millionen Dollar Gewinn – gegen Silber. Während viele Anleger bei Edelmetallen reflexartig auf steigende Preise setzen, geht ein chinesischer Milliardär den exakt entgegengesetzten Weg. Und liegt damit bislang spektakulär richtig.
Gold wackelt: Diese Bitcoin-Kennzahl sendet ein Warnsignal
Gold glänzt – aber Bitcoin könnte der heimliche Gewinner sein. Genau das sagt jetzt ausgerechnet JPMorgan. Und das nach Monaten, in denen Bitcoin deutlich schlechter lief als das Edelmetall. Für viele Anleger klingt das erst einmal widersprüchlich. Doch genau hier beginnt die Geschichte.
Krypto-Markt verliert 2,65 Milliarden USD, während Bitcoin auf 60.000 USD sinkt, begleitet von bärischer Stimmung
Die Bewertung des Kryptowährungsmarktes ist um 2,8 Billionen Dollar gesunken, da der Branchenführer Bitcoin (BTC) am Freitag zunächst auf 60.000 USD fiel, bevor er auf 65.000 USD schwankte.
Drei Szenarien für den japanischen Yen vor der vorgezogenen Wahl
Die neuesten Umfragen deuten auf einen dominierenden Sieg des regierenden Blocks bei der bevorstehenden vorgezogenen Wahl in Japan hin. Je größer das Mandat von Sanae Takaichi ist, desto mehr befürchten die Investoren eine schnellere Umsetzung von Steuerkürzungen und Ausgabenplänen.