- Der DXY notiert nahe 101,00, gestützt durch stabile US-Staatsanleiherenditen und Erwartungen, dass die Fed die Geldpolitik länger restriktiv halten könnte.
- Die US-PCE-Inflation ist der wichtigste bevorstehende Katalysator, da ein stärkerer Wert die Erwartungen an eine straffere Politik verstärken könnte, während schwächere Daten Gewinnmitnahmen beim Greenback auslösen könnten.
- Die Unsicherheit rund um den Iran-Krieg unterstützt den Greenback, da geopolitische Risiken die Nachfrage nach sicheren Anlagen hoch halten.
Der US-Dollar-Index (DXY), der den Wert des Greenback gegenüber einem Korb wichtiger Währungen misst, notiert am Montag nahe dem Bereich von 101,00 und liegt zum Zeitpunkt der Erstellung um 0,26% im Tagesvergleich im Plus.
Die USA haben eine vorübergehende 60-Tage-Lizenz für iranische Ölexporte im Rahmen laufender Friedensverhandlungen erteilt, während Iran Berichten zufolge zugesagt hat, Inspektoren der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) zuzulassen und die Straße von Hormus offen zu halten. Diese Entwicklungen drückten die Ölpreise und milderten einige Befürchtungen vor einem größeren Angebotschock, der die USD-Nachfrage als sicheren Hafen begrenzen kann.
Die Marktaufmerksamkeit richtet sich nun auf den bevorstehenden US-Preisindex für persönliche Konsumausgaben (PCE), den von der Fed bevorzugten Inflationsindikator. Ein stärker als erwarteter Wert könnte die Erwartungen an eine straffere Geldpolitik verstärken und dem DXY helfen, den Bereich um 101,00 erneut zu testen.
Andererseits könnte ein schwächerer PCE-Wert den Dollar belasten und einige Gewinnmitnahmen auslösen, insbesondere nach dem jüngsten Anstieg des Index in Richtung Jahreshochs.
Kurzfristige technische Analyse:
Im 4-Stunden-Chart notiert der Dollar Index Spot bei 101,01 und hält eine kurzfristig bullische Tendenz aufrecht, da er über dem 20-Perioden Simple Moving Average (SMA) bei 100,70 und dem 100-Perioden SMA bei 99,81 bleibt. Das Cluster der nahegelegenen horizontalen Unterstützungen bei 100,99, 100,86 und 100,81 stärkt die konstruktive Struktur, während der Relative Strength Index (RSI) nahe 69 pendelt, was auf ein starkes, aber zunehmend überdehntes Aufwärtsmomentum hindeutet.
Auf der Oberseite ergibt sich ein unmittelbarer Widerstand bei 101,06, wo eine horizontale Barriere den jüngsten Anstieg begrenzt. Auf der Unterseite würde ein Bruch unter das Pivot bei 100,99 die Unterstützungszone bei 100,86 und 100,81 freilegen, wobei der 20-Perioden SMA bei 100,70 zusätzliche Unterstützung bietet, bevor die tiefere 100-Perioden-SMA-Basis nahe 99,81 erreicht wird.
(Die technische Analyse dieser Story wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)
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