- Der DXY hat nach den Arbeitsmarktdaten kurzzeitig die Unterstützung bei 92,00 durchbrochen.
- Die 10-jährigen US-Renditen stiegen auf Tageshöchststände nahe 1,33%.
- Die US-Wirtschaft hat im August "nur" 235.000 neue Arbeitsplätze geschaffen.
Der Verkaufsdruck bestimmt weiterhin das Kursgeschehen rund um den Greenback und lässt den US Dollar Index (DXY) am Freitag in die Nähe von 92,00 zurückfallen.
US Dollar Index bleibt um 92,00 gedämpft
Der Index beschleunigt seinen Abwärtstrend und testet am Freitag kurzzeitig den Bereich unter 92,00, nachdem die Nonfarm Payrolls im August (weitgehend) negativ überrascht haben. Tatsächlich hat die US-Wirtschaft im vergangenen Monat nur 235.000 neue Arbeitsplätze geschaffen, was deutlich unter den von den Marktteilnehmern erwarteten 750.000 Stellen liegt. Der Juli-Wert wurde auf 1,053 Millionen Stellen (von 943.000) nach oben korrigiert.
Positiv zu bewerten ist, dass die Arbeitslosenquote auf 5,2 % zurückging und die durchschnittlichen Stundenlöhne im Monatsvergleich um 0,6 % und auf Jahresbasis um 4,3 % stiegen, womit alle Ergebnisse über den vorherigen Schätzungen lagen. Die Erwerbsquote hingegen blieb unverändert bei 61,7 %.
Der Rückgang des DXY steht im Gegensatz zum Wiederanstieg der Renditen der 10-jährigen US-Referenzanleihe in den Bereich von 1,33 %, die damit das tägliche Konsolidierungsmuster bei 1,30 % durchbrechen.
Die Chancen, dass die Fed auf ihrer September-Sitzung den Beginn des Tapering-Prozesses ankündigt, sind nun gesunken, während die Marktteilnehmer mit einer wahrscheinlichen Ankündigung auf der November- oder Dezember-Sitzung rechnen könnten.
US Dollar Index relevante Niveaus
Derzeit verliert der Index 0,20% auf 92,02 und sieht sich der nächsten Unterstützung bei 91,94 (Monatstief 3.9.), gefolgt von 91,78 (Monatstief 30.7.) und schließlich 91,62 (100-Tage-SMA) gegenüber. Andererseits würde ein Ausbruch über 92,51 (55-Tage-SMA) die Tür zu 93,18 (Hoch am 27. August) und dann 93,72 (Hoch am 20. August 20) öffnen.
Es wird alles unternommen, um genaue und vollständige Informationen bereitzustellen. Doch mit den Tausenden zur Verfügung gestellten Dokumenten, die oft innerhalb kurzer Zeit hochgeladen werden, können wir nicht garantieren, dass keine Fehler auftreten. Jede Wiederveröffentlichung oder Weiterverbreitung von FXStreet Inhalten ist ohne die vorherige schriftliche Zustimmung von FXStreet verboten. Der Handel mit Devisen auf Margin (Verrechnungskonto) trägt ein hohes Risiko und ist möglicherweise nicht für alle Investoren geeignet. Der hohe Hebel kann gegen Sie, sowie für Sie arbeiten. Vor der Entscheidung am Devisenmarkt zu handeln, sollten Sie sorgfältig Ihre Anlageziele, Erfahrung und Risikobereitschaft prüfen. Es besteht die Möglichkeit, dass Sie einen Verlust einiger oder aller Ihrer Investitionen erleiden und deshalb sollten Sie kein Geld investieren, dass Sie sich nicht leisten können zu verlieren. Sie sollten sich aller Risiken bewusst sein, die mit dem Devisenhandel verbunden sind und konsultieren Sie einen unabhängigen Finanzberater, wenn Sie irgendwelche Zweifel haben. Alle Meinungen, Nachrichten, Forschungen, Analysen, Kurse oder andere Informationen, welche diese Informationen enthalten, die von FXStreet, seinen Angestellten, Mitarbeitern oder Partnern bereit gestellt werden, sind als allgemeine Marktkommentare zu verstehen und bieten keine Anlageberatung. FXStreet übernimmt keine Haftung für irgendwelche Verluste oder Schäden, einschließlich, ohne Beschränkung auf entgangene Gewinne, die direkt oder indirekt mit der Verwendung oder im Vertrauen auf diese Informationen entstehen.
NEUESTE NACHRICHTEN
Autor wählen
Alarm bei Ripple: Diese Zahl macht XRP-Anlegern jetzt Angst
Ripple (XRP) steht massiv unter Druck. Während sich der Kryptomarkt insgesamt in einen klaren Risk-off-Modus verabschiedet, trifft es den Remittance-Token besonders hart. Am Freitag notiert XRP bei rund 1,37 US-Dollar – ein Tagesverlust von fast 5 %.
Milliardär setzt alles auf Silberpreis-Crash – mit gigantischem Gewinn
Ein Mann. Eine Wette. Fast 300 Millionen Dollar Gewinn – gegen Silber. Während viele Anleger bei Edelmetallen reflexartig auf steigende Preise setzen, geht ein chinesischer Milliardär den exakt entgegengesetzten Weg. Und liegt damit bislang spektakulär richtig.
Gold wackelt: Diese Bitcoin-Kennzahl sendet ein Warnsignal
Gold glänzt – aber Bitcoin könnte der heimliche Gewinner sein. Genau das sagt jetzt ausgerechnet JPMorgan. Und das nach Monaten, in denen Bitcoin deutlich schlechter lief als das Edelmetall. Für viele Anleger klingt das erst einmal widersprüchlich. Doch genau hier beginnt die Geschichte.
Krypto-Markt verliert 2,65 Milliarden USD, während Bitcoin auf 60.000 USD sinkt, begleitet von bärischer Stimmung
Die Bewertung des Kryptowährungsmarktes ist um 2,8 Billionen Dollar gesunken, da der Branchenführer Bitcoin (BTC) am Freitag zunächst auf 60.000 USD fiel, bevor er auf 65.000 USD schwankte.
Drei Szenarien für den japanischen Yen vor der vorgezogenen Wahl
Die neuesten Umfragen deuten auf einen dominierenden Sieg des regierenden Blocks bei der bevorstehenden vorgezogenen Wahl in Japan hin. Je größer das Mandat von Sanae Takaichi ist, desto mehr befürchten die Investoren eine schnellere Umsetzung von Steuerkürzungen und Ausgabenplänen.