- DXY bleibt gedämpft, da die Inflation schneller als erwartet sinkt.
- China und die EU geloben Vergeltung wegen US-Zöllen.
- Waffenstillstandsvereinbarung zwischen Ukraine und Russland in Diskussion.
- US-Dollar-Index stabilisiert sich im Bereich von 103,00.
Der US-Dollar stabilisiert sich am Mittwoch, während der DXY bei etwa 103,50 schwebt, da die Händler die neuesten Daten zum Verbraucherpreisindex (CPI) verdauen. Der Inflationsbericht für Februar zeigte sowohl bei den Gesamt- als auch bei den Kernzahlen eine schnellere Abkühlung als erwartet, was die Erwartungen an eine nachlassende Preisdynamik im Vorfeld der kürzlich verhängten US-Zölle verstärkt. Auch US-Präsident Donald Trump war in den Nachrichten, und die Märkte bewerten seine Aussagen.
Tägliche Marktbewegungen: Inflation kühlt ab, Handelskonflikte nehmen zu
- Der neueste CPI-Bericht zeigte eine Verlangsamung der Inflation im Februar, wobei sowohl die monatlichen als auch die jährlichen Zahlen unter den Erwartungen lagen.
- Die monatliche Gesamtinflation betrug 0,2 %, nach 0,5 % im Januar, während die Kerninflation auf 0,2 % zurückging, was weicher als die erwarteten 0,3 % war.
- Im Jahresvergleich fiel die Gesamtinflation auf 2,8 % von 3,0 %, während die Kerninflation auf 3,1 % von 3,3 % sank.
- Im globalen Handelsumfeld bekräftigte China die Pläne zur Vergeltung gegen die jüngsten US-Zölle, was die Handelsbedenken verstärkt.
- EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bestätigte, dass die EU plant, am 13. April Gegenmaßnahmen zu verhängen.
- Diplomatische Bemühungen zur Beendigung des Ukraine-Russland-Konflikts gewinnen an Fahrt, wobei ein möglicher Waffenstillstandsvertrag, der von den USA vermittelt wurde, nun auf die Antwort Russlands wartet.
- Bei einer Presseveranstaltung mit dem irischen Premierminister wiederholte US-Präsident Donald Trump seine Beschwerden über die europäischen Handelspolitiken und hob seine Absicht hervor, Zölle auf importierte Autos zu erheben.
DXY technische Aussichten: Wichtige Unterstützungsniveaus im Fokus
Der US-Dollar-Index (DXY) steht weiterhin unter Druck und hält sich knapp über den Mehrmonatstiefs bei etwa 103,50. Der Relative Strength Index (RSI) und der Moving Average Convergence Divergence (MACD) deuten auf überverkaufte Bedingungen hin, was die Händler dazu veranlasst, aggressives Verkaufen zu pausieren. Trotz des jüngsten Rückgangs könnte ein Durchbruch unter 103,30 die Tür für weitere Verluste öffnen, während ein Anstieg über 104,00 kurzfristige Erholungsversuche auslösen könnte.
US-CHINA HANDELSKRIEG FAQs
Ein Handelskrieg ist im Allgemeinen ein wirtschaftlicher Konflikt zwischen zwei oder mehr Ländern, der durch extreme Protektionismusmaßnahmen einer Seite ausgelöst wird. Dies beinhaltet die Errichtung von Handelsbarrieren, wie beispielsweise Zölle, die wiederum Gegenmaßnahmen hervorrufen. Dies führt zu steigenden Importkosten und letztlich zu höheren Lebenshaltungskosten.
Der wirtschaftliche Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten (USA) und China begann Anfang 2018, als Präsident Donald Trump Handelsbarrieren gegen China verhängte. Er begründete dies mit unfairen Handelspraktiken und dem Diebstahl geistigen Eigentums durch die asiatische Großmacht. China reagierte mit Vergeltungsmaßnahmen und führte Zölle auf zahlreiche US-Waren ein, darunter Autos und Sojabohnen. Die Spannungen eskalierten, bis die beiden Länder im Januar 2020 das „Phase-One-Handelsabkommen“ unterzeichneten. Dieses Abkommen verpflichtete China zu strukturellen Reformen und Änderungen seines wirtschaftlichen und handelspolitischen Regimes, um Stabilität und Vertrauen zwischen den beiden Nationen wiederherzustellen. Die Coronavirus-Pandemie rückte den Konflikt zunächst in den Hintergrund. Es sei jedoch erwähnt, dass Präsident Joe Biden, der nach Trump ins Amt kam, die Zölle beibehielt und sogar weitere Abgaben hinzufügte.
Die Rückkehr von Donald Trump ins Weiße Haus als 47. Präsident der USA hat eine neue Welle von Spannungen zwischen den beiden Ländern ausgelöst. Während des Wahlkampfs 2024 hatte Trump versprochen, Zölle von 60 % auf chinesische Waren zu erheben, sobald er wieder im Amt sei – ein Versprechen, das er am 20. Januar 2025 umsetzte. Der Handelskrieg zwischen den USA und China wird somit dort fortgesetzt, wo er aufgehört hatte. Die gegenseitigen Strafmaßnahmen beeinflussen die globale Wirtschaftslage erheblich, stören die weltweiten Lieferketten, senken die Ausgaben – insbesondere Investitionen – und tragen direkt zur Inflation des Verbraucherpreisindex bei.
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