Die Schweizer Großbank UBS bleibt bei ihrer optimistischen Einschätzung für Nvidia und bestätigte am Donnerstag sowohl das Kursziel von 205 US-Dollar als auch die Kaufempfehlung für die Aktie. Damit zeigt sich das Institut trotz gemischter Quartalszahlen und einer Prognose, die leicht hinter den Erwartungen zurückblieb, unbeeindruckt.
UBS verweist unter anderem auf mögliche Zusatzerlöse durch Lizenzgebühren für den Verkauf von H20-Chips nach China. Diese könnten den Umsatz pro Quartal um mehrere Milliarden US-Dollar erhöhen und damit die Sorgen der Anleger über die etwas verhaltene Guidance abfedern.
Gleichzeitig macht Nvidia weiterhin mit Umstellungsschwierigkeiten bei den neuen GB200- und GB300-Rack-Systemen zu schaffen. Die erwarteten Einnahmen aus der Blackwell-Serie blieben hinter den Prognosen zurück, während die Lagerbestände – vor allem an Fertigprodukten – spürbar anstiegen.
Trotz dieser Belastungen hat UBS nur geringfügige Anpassungen an seinen Schätzungen vorgenommen und hält an seiner positiven Einschätzung der Aktie fest.
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