Es ist Donnerstag, der 18. April, und während die Vögel zwitschern und die Sonne langsam über dem Horizont aufgeht, beginnt an der Börse ein Schauspiel, das viele Investoren in die Nähe ihres Kaffeevorrats treibt. Die Tesla-Aktie, einst der strahlende Stern am Himmel der Elektroautoindustrie, fällt auf ein 15-Monats-Tief. Die Ursache? Ein Cocktail aus Herabstufungen, skeptischen Prognosen und einer Prise technologischer Unsicherheit.
Die Deutsche Bank, bekannt für ihre vornehme Zurückhaltung, haut mit ihrer Herabstufung der Tesla-Aktie kräftig auf den Tisch. Von "Kaufen" auf "Halten" - ein Sprung, der manchen Investoren den Atem raubt. Das Kursziel? Reduziert von 180 auf 123 Dollar. Die Begründung? Ein "erhebliches Risiko", vor allem wenn Tesla sich voll und ganz auf Autonomie verlässt. Klingt nach einem Weckruf, der Tesla-Fans nicht nur den Kaffee, sondern gleich die ganze Kanne umstoßen lässt.
Aber die Deutsche Bank ist nicht allein auf der Tanzfläche der Tesla-Analysen. Wells Fargo, ein weiterer Schwergewichts-Chor, prognostiziert Quartalsverluste für den Elektroauto-Pionier. Die Erwartungen? So tief im Keller, dass selbst Kellerbewohner darüber diskutieren, ob sie nach unten weiter graben sollen.
Und was sagt UBS dazu? Nun, sie bleiben "neutral" - so neutral wie die Schweiz in einem Streit zwischen Drachen und Einhörnern. Die stagnierende Nachfrage nach Elektroautos und die aufkeimende Konkurrenz aus China setzen ihnen zu. Und dann gibt es noch diese Umfrage: Tesla verliert den Glanz gegenüber den chinesischen Konkurrenten wie ein alternder Rockstar gegenüber den neuen, hippen Bands.
Aber Moment mal, da ist noch mehr. Eine Umfrage zeigt, dass das Interesse an autonomem Fahren in den USA stagniert. Und warum? Weil der Preis für Teslas Full Self-Driving-Feature (FSD) hoch ist wie eine Miete in Manhattan. UBS schlägt vor, dass Tesla die Preise senken muss, um das Interesse zu steigern. Klingt vernünftig, oder?
Inmitten dieses finanziellen Rodeos stehen die Investoren da, wie Cowboys auf einem wilden Bullen, der wild umher buckelt. Diejenigen, die einst auf Teslas elektrische Welle gesurft sind, überlegen jetzt, ob sie besser abspringen sollten, bevor sie vom Brett geschleudert werden. Und währenddessen sitzen diejenigen, die auf der Suche nach einem Nervenkitzel sind, auf ihren Stühlen und halten sich fest, bereit für die nächste unvorhersehbare Drehung in diesem Tesla-Achterbahnfahrt.
Die Moral von der Geschicht'? In der Welt der Aktien ist nichts sicher, besonders nicht, wenn man sich auf die Zukunft und die Technologie verlässt. Tesla mag der Elektroauto-Pionier sein, aber selbst Pioniere müssen manchmal einen Umweg nehmen, um ihr Ziel zu erreichen. Bis dahin werden die Investoren ihre Kaffeetassen festhalten und sich auf weitere Achterbahnfahrten vorbereiten.
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