Tesla verhandelt mit US-Gleichstellungsbehörde über Rassismus-Klage


Der US-Elektroautokonzern Tesla steuert in einem Arbeitsrechtsstreit mit der amerikanischen Gleichstellungsbehörde EEOC auf eine außergerichtliche Lösung zu. Nach übereinstimmenden Medienberichten haben sich beide Seiten auf die Aufnahme eines Mediationsverfahrens verständigt.

Die vertraulichen Gespräche sollen im Frühjahr beginnen, sobald ein externer Vermittler bestimmt ist. Um dem Verfahren Vorrang einzuräumen, hat die EEOC beantragt, laufende Fristen zur Sammlung von Beweismaterial vorübergehend auszusetzen. Für den Fall eines Scheiterns der Mediation sollen dem zuständigen Gericht bis Mitte Juni Vorschläge für das weitere Vorgehen vorgelegt werden.

Auslöser des Verfahrens ist eine Klage der EEOC aus dem September 2023. Die Behörde wirft Tesla vor, in seinem Werk im kalifornischen Fremont über längere Zeit hinweg rassistische Übergriffe auf schwarze Beschäftigte nicht unterbunden zu haben. Nach Darstellung der EEOC kam es zu wiederholten Beleidigungen sowie zu rassistischen Schmierereien auf dem Werksgelände und an produzierten Fahrzeugen. Die Vorwürfe beziehen sich auf mutmaßliche Verstöße gegen geltendes US-Bundesrecht.

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