Tesla macht Fortschritte beim Aufbau eines autonomen Robotaxi-Dienstes auf Basis kameragestützter Fahrzeugsysteme. Nach Einschätzung der Investmentbank Morgan Stanley steht der Konzern vor einer Phase beschleunigten Wachstums, sobald entscheidende technische und regulatorische Hürden überwunden sind.
In den USA testet Tesla bereits selbstfahrende Fahrzeuge ohne Sicherheitsfahrer. Entsprechende Erprobungen laufen unter anderem in Austin im Bundesstaat Texas. Die Tests erfolgen derzeit noch ohne Passagiere und sollen die Voraussetzungen für einen vollständig autonomen Betrieb schaffen.
Ein zentraler Entwicklungsschritt ist aus Sicht von Morgan Stanley der Verzicht auf einen menschlichen Sicherheitsbegleiter bei gleichzeitig stabilen oder verbesserten Sicherheitskennzahlen. Dies gilt als Grundlage für eine spätere breitere Einführung autonomer Fahrfunktionen auch in Privatfahrzeugen.
Die aktuellen Tests stehen im Einklang mit den von Tesla kommunizierten Zielen, den Sicherheitsfahrer noch vor Ablauf des laufenden Jahres aus dem Betrieb zu nehmen. Für die weitere Skalierung des Robotaxi-Angebots sieht Morgan Stanley drei wesentliche Einflussfaktoren: den öffentlichen Einsatz der Fahrzeuge ohne Sicherheitsfahrer, eine kontinuierliche Verbesserung der Sicherheit bei wachsender Fahrleistung sowie den geplanten Produktionsbeginn eines speziell für den Robotaxi-Einsatz entwickelten Modells ab April 2026.
Bis zum Jahr 2026 wird trotz eines bislang zurückhaltenden Rollouts in Städten wie Austin und San Francisco mit einem deutlichen Anstieg der Fahrzeugzahl gerechnet. Demnach könnte die Robotaxi-Flotte bis dahin auf rund 1.000 Fahrzeuge anwachsen.
Langfristig geht Morgan Stanley von einer erheblichen Ausweitung aus. Bis Mitte der 2030er-Jahre wird erwartet, dass Tesla in mehreren Städten weltweit eine Robotaxi-Flotte mit bis zu einer Million Fahrzeugen betreibt.
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