Steinhoff International war in den letzten Monaten das Gesprächsthema Nummer 1 in Deutschland. Spekulanten und Kleinanleger setzen entweder auf einen Totalausfall oder eine dynamische Erholung, sobald Klarheit rund um den Bilanzskandal des Möbelhändlers herrscht.
Jetzt teilte das Unternehmen am Donnerstag mit, dass die Wirtschaftsprüfer von PwC mit der Untersuchung fast fertig sind. Das dürfte auch wieder Dynamik in die Papiere bringen, die zuletzt in einer engen Handelsspanne zwischen 0,09 Euro auf der Unter- und 0,14 Euro auf der Oberseite gehandelt wurden.
Positiv zu interpretieren wäre, wenn die Steinhoff-Aktie zunächst das 50% Fibonacci-Retracement des gesamten Abwärtsimpulses von Juli 2018 bis Mitte August 2018 bei 0,18 Euro überwinden könnte. Damit würden sich die Bullen zumindest Spielraum bis auf das 61,8% Fibonacci-Retracement bei 0,19 Euro verschaffen.
Rückenwind erhalten die Bullen von einer leicht positiven Ausrichtung der technischen Indikatoren. So bewegt sich der MACD oberhalb seiner Nulllinie, während sich der RSI oberhalb seiner 50-Punkte-Marke hält.
Mit einem Rutsch unter 0,09 Euro wäre dagegen die positive Bias negiert. Im Anschluss müssten sich die Anleger auf einen Re-Test der Rekordtiefs bei 0,07 Euro einstellen.
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