Die Aktien der Apple-Zulieferer haben am Dienstag in Asien deutlich zugelegt. Auslöser waren starke Frühindikatoren für den Absatz der neuen iPhone-17-Reihe, die vor allem in den USA und China auf hohe Nachfrage trifft.
Apple-Papiere hatten in New York am Vorabend ein Rekordhoch erreicht und das Unternehmen näher an eine Marktkapitalisierung von vier Billionen US-Dollar gebracht.
In Taiwan stiegen die Titel der Chipfertiger Taiwan Semiconductor Manufacturing (TSMC) und Hon Hai Precision Industry (Foxconn) um jeweils mehr als ein Prozent. In Südkorea legte LG Innotek, ein wichtiger Kamerakomponenten-Lieferant für Apple, um mehr als fünf Prozent zu, während Samsung Electronics um 1,5 Prozent kletterte. Die Kursgewinne trieben auch den Leitindex KOSPI auf ein neues Allzeithoch.
An den chinesischen Festlandbörsen zogen die Anteilsscheine von Luxshare Precision, Lens Technology und Goertek zwischen drei und fünf Prozent an. In Hongkong verteuerte sich AAC Technologies um 3,4 Prozent. Auch japanische Zulieferer wie Murata Manufacturing und NOK Corp verzeichneten leichte Kursgewinne.
Marktdaten des Analysehauses Counterpoint zufolge lagen die Verkäufe der iPhone-17-Serie in den ersten zehn Tagen nach Markteinführung rund 14 Prozent über denen des Vorgängermodells. Die robuste Nachfrage dürfte für zusätzliche Aufträge bei den Apple-Partnern sorgen, deren Aktienkurse stark auf Entwicklungen beim US-Konzern reagieren.
Der erfolgreiche Marktstart gilt zudem als positives Signal für Apples Ergebnisse im laufenden Quartal, das von der traditionell starken Nachfrage im Jahresendgeschäft geprägt ist. Besonders gefragt sei laut Marktdaten das Basismodell des iPhone 17, während Apple die Preise trotz anhaltender Sorgen über handelspolitische Spannungen stabil hielt.
Nachdem die Apple-Aktie zu Jahresbeginn unter Druck gestanden hatte, sorgten der Optimismus über die neue iPhone-Generation und die Ankündigung zusätzlicher Investitionen von 100 Milliarden US-Dollar in den USA zuletzt für eine deutliche Erholung.
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