SpaceX treibt den Ausbau weltraumgestützter Technologien voran und bündelt dafür seine Aktivitäten mit dem KI-Unternehmen xAI. Mit der Übernahme will der Konzern ein integriertes System aus Raumfahrt, Satellitenkommunikation und Künstlicher Intelligenz schaffen, das sowohl auf der Erde als auch im Orbit eingesetzt werden kann.

Im Mittelpunkt steht die Verlagerung von Rechenkapazitäten ins All. Nach Einschätzung des Unternehmens stoßen klassische Rechenzentren angesichts ihres hohen Energie- und Kühlbedarfs an strukturelle Grenzen. Satellitenbasierte Systeme könnten hingegen nahezu dauerhaft Solarenergie nutzen und damit effizienter betrieben werden.

Geplant ist eine groß angelegte Konstellation von Satelliten, die gemeinsam als verteiltes Rechenzentrum für KI-Anwendungen dienen sollen. Ermöglicht werden soll dies durch das neue Trägersystem Starship, das große Nutzlasten in kurzer Taktung in den Orbit transportieren kann. Auf diese Weise ließe sich die verfügbare Rechenleistung schrittweise und in großem Umfang ausbauen.

In weiterführenden Konzepten spielt auch der Mond eine Rolle als Standort für industrielle Fertigung. Ergänzt durch elektromagnetische Startanlagen könnten notechnische Komponenten in großen Mengen ins All befördert werden. Ziel wäre der Aufbau einer KI-Infrastruktur im bislang unerreichten Leistungsbereich.

Nach Darstellung von SpaceX zielt das Projekt über kurzfristige Anwendungen hinaus. Es soll langfristig Voraussetzungen für eine dauerhafte menschliche Präsenz jenseits der Erde schaffen – von Mondbasen über Mars-Siedlungen bis hin zu einer umfassenderen Nutzung der Ressourcen des Sonnensystems.

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