S&P Global hat seine Gewinnprognosen für 2025 angepasst. Der Finanzdatenspezialist rechnet nun mit einem Ergebnis je Aktie (EPS) zwischen 14,35 und 14,60 US-Dollar. Damit liegt die Spanne leicht unter der bisherigen Erwartung von 14,60 bis 15,10 US-Dollar. Grund für die Korrektur sind geringere Gewinne aus dem Verkauf von Vermögenswerten, die den höheren Umsatz mehr als ausgleichen.
Beim bereinigten Gewinn zeigt sich das Unternehmen optimistischer: Hier steigt die Untergrenze der Prognose um 0,25 US-Dollar auf 17,00 US-Dollar je Aktie, das obere Ende bleibt bei 17,25 US-Dollar. Das Umsatzwachstum soll 2025 zwischen fünf und sieben Prozent liegen.
Aktionäre dürfen sich auf hohe Ausschüttungen einstellen. Rund 85 Prozent des bereinigten freien Cashflows sollen über Dividenden und Aktienrückkäufe zurückfließen. Der Vorstand bestätigte eine Quartalsdividende von 0,96 US-Dollar je Aktie und kündigte weitere beschleunigte Rückkäufe im Umfang von bis zu 1,3 Milliarden US-Dollar an.
Im zweiten Quartal legte S&P Global ebenfalls zu: Der Nettogewinn nach GAAP stieg um sechs Prozent auf 1,07 Milliarden US-Dollar, der bereinigte Gewinn um sieben Prozent auf 1,36 Milliarden US-Dollar. Der bereinigte Gewinn je Aktie kletterte um zehn Prozent auf 4,43 US-Dollar und übertraf damit die durchschnittlichen Markterwartungen. Der Umsatz legte um sechs Prozent auf 3,76 Milliarden US-Dollar zu.
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