Die Konjunktur- und Gewinndaten bewegen sich im Boom-Territorium, und es ist davon auszugehen, dass die Dynamik in nächster Zeit zunehmen wird. Aber der Aktienmarkt neigt dazu, Wendepunkte in den Wirtschaftsdaten zu erahnen; daher rät Lizz Ann Sonders, Senior Vice President und Chief Investment Strategist bei Charles Schwab, die Wachstumsraten und die Möglichkeit eines Höchststandes im zweiten Quartal dieses Jahres genau im Auge zu behalten.
Wichtige Zitate
"Der Markt neigt dazu, einen Anstieg der Wirtschaftsaktivität zu diskontieren; mit nachlassender Performance nach dem Höhepunkt der Wachstumsraten. Obwohl ich den Höhepunkt des Wachstums nicht fürchte, spricht vieles dafür, dass die Wachstumsraten im zweiten Quartal dieses Jahres ihren Höhepunkt erreichen werden - eindeutig aufgrund von 'Basiseffekten' im Zusammenhang mit dem epischen Einbruch des letzten Jahres bei fast allen Wirtschafts- und Gewinnkennzahlen."
Die Federal Reserve - und insbesondere ihr Vorsitzender Jerome Powell - tun alles, was sie können, um sowohl die Wirtschaft (als auch die Inflation) für eine Weile "heiß" laufen zu lassen. Was die Inflation angeht, so werden Powell und Co. immer wieder betonen, dass sie "vorübergehend" sei, da der Arbeitsmarkt in naher Zukunft zu schwach ist, um eine systemische Inflation im Stil der Lohn-Preis-Spirale der 1970er Jahre auszulösen. Aber die Märkte sind nicht vor Volatilität gefeit, die mit der Sorge verbunden ist, dass die Fed hinter die Kurve geraten könnte."
"Der Optimismus ist extrem hoch - was sicherlich durch das Verhalten des Aktienmarktes im vergangenen Jahr sowie durch die jüngsten Wirtschaftsmeldungen gerechtfertigt ist. Aber eine gewisse Dämpfung des Enthusiasmus könnte angesichts der Historie des Aktienmarktes als unheimlicher 'Spürhund' für wirtschaftliche Wendepunkte gerechtfertigt sein. Dies ist nicht die Zeit für FOMO-getriebene Anlageentscheidungen, sondern für das Festhalten an den bewährten Disziplinen der Diversifizierung (über und innerhalb von Anlageklassen), des regelmäßigen Rebalancings und der fundamentalen Aktienauswahl (für diejenigen Anleger, die das direkt tun)."
Es wird alles unternommen, um genaue und vollständige Informationen bereitzustellen. Doch mit den Tausenden zur Verfügung gestellten Dokumenten, die oft innerhalb kurzer Zeit hochgeladen werden, können wir nicht garantieren, dass keine Fehler auftreten. Jede Wiederveröffentlichung oder Weiterverbreitung von FXStreet Inhalten ist ohne die vorherige schriftliche Zustimmung von FXStreet verboten. Der Handel mit Devisen auf Margin (Verrechnungskonto) trägt ein hohes Risiko und ist möglicherweise nicht für alle Investoren geeignet. Der hohe Hebel kann gegen Sie, sowie für Sie arbeiten. Vor der Entscheidung am Devisenmarkt zu handeln, sollten Sie sorgfältig Ihre Anlageziele, Erfahrung und Risikobereitschaft prüfen. Es besteht die Möglichkeit, dass Sie einen Verlust einiger oder aller Ihrer Investitionen erleiden und deshalb sollten Sie kein Geld investieren, dass Sie sich nicht leisten können zu verlieren. Sie sollten sich aller Risiken bewusst sein, die mit dem Devisenhandel verbunden sind und konsultieren Sie einen unabhängigen Finanzberater, wenn Sie irgendwelche Zweifel haben. Alle Meinungen, Nachrichten, Forschungen, Analysen, Kurse oder andere Informationen, welche diese Informationen enthalten, die von FXStreet, seinen Angestellten, Mitarbeitern oder Partnern bereit gestellt werden, sind als allgemeine Marktkommentare zu verstehen und bieten keine Anlageberatung. FXStreet übernimmt keine Haftung für irgendwelche Verluste oder Schäden, einschließlich, ohne Beschränkung auf entgangene Gewinne, die direkt oder indirekt mit der Verwendung oder im Vertrauen auf diese Informationen entstehen.
NEUESTE NACHRICHTEN
Autor wählen
Alarm bei Ripple: Diese Zahl macht XRP-Anlegern jetzt Angst
Ripple (XRP) steht massiv unter Druck. Während sich der Kryptomarkt insgesamt in einen klaren Risk-off-Modus verabschiedet, trifft es den Remittance-Token besonders hart. Am Freitag notiert XRP bei rund 1,37 US-Dollar – ein Tagesverlust von fast 5 %.
Milliardär setzt alles auf Silberpreis-Crash – mit gigantischem Gewinn
Ein Mann. Eine Wette. Fast 300 Millionen Dollar Gewinn – gegen Silber. Während viele Anleger bei Edelmetallen reflexartig auf steigende Preise setzen, geht ein chinesischer Milliardär den exakt entgegengesetzten Weg. Und liegt damit bislang spektakulär richtig.
Gold wackelt: Diese Bitcoin-Kennzahl sendet ein Warnsignal
Gold glänzt – aber Bitcoin könnte der heimliche Gewinner sein. Genau das sagt jetzt ausgerechnet JPMorgan. Und das nach Monaten, in denen Bitcoin deutlich schlechter lief als das Edelmetall. Für viele Anleger klingt das erst einmal widersprüchlich. Doch genau hier beginnt die Geschichte.
Krypto-Markt verliert 2,65 Milliarden USD, während Bitcoin auf 60.000 USD sinkt, begleitet von bärischer Stimmung
Die Bewertung des Kryptowährungsmarktes ist um 2,8 Billionen Dollar gesunken, da der Branchenführer Bitcoin (BTC) am Freitag zunächst auf 60.000 USD fiel, bevor er auf 65.000 USD schwankte.
Drei Szenarien für den japanischen Yen vor der vorgezogenen Wahl
Die neuesten Umfragen deuten auf einen dominierenden Sieg des regierenden Blocks bei der bevorstehenden vorgezogenen Wahl in Japan hin. Je größer das Mandat von Sanae Takaichi ist, desto mehr befürchten die Investoren eine schnellere Umsetzung von Steuerkürzungen und Ausgabenplänen.