Der Rohstoffkonzern South32 hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2025/26 seine Förderung bei mehreren Schlüsselrohstoffen ausgeweitet. Besonders die Aluminiumoxidproduktion legte zu und profitierte von einer Rekordleistung der Anlage in Brasilien sowie stabilen Ergebnissen am Standort Worsley in Australien nach Abschluss turnusmäßiger Wartungsarbeiten.
Auch bei Aluminium verzeichnete das Unternehmen einen moderaten Produktionsanstieg. Maßgeblich trugen Kapazitätstests am Standort Hillside dazu bei. Demgegenüber wurde die Produktion in Mosambik schrittweise zurückgefahren, um den geplanten Übergang des Mozal-Werks in einen Wartungsstatus vorzubereiten.
Positive Entwicklungen meldete South32 zudem aus dem Gemeinschaftsprojekt Sierra Gorda in Chile. Die Kupferförderung bewegte sich im Rahmen der Erwartungen, während bei Nebenprodukten wie Molybdän sowie Edelmetallen hohe Mengen erzielt wurden. Aus dem Projekt flossen dem Konzern im Berichtszeitraum Mittelzuflüsse in dreistelliger Millionenhöhe zu.
Deutliche Zuwächse wurden ferner im australischen Zink- und Silberbetrieb Cannington erzielt, wo höhere Erzgehalte und gesteigerte Verarbeitungsraten die Produktion erhöhten. Besonders stark fiel der Anstieg bei Mangan aus, nachdem sowohl in Australien als auch in Südafrika die Produktionsanlagen wieder im Regelbetrieb liefen.
An den bisherigen Förderzielen für das laufende Geschäftsjahr hält South32 fest. Lediglich für die brasilianische Aluminiumoxid-Beteiligung ohne operative Kontrolle wird eine Anpassung der Prognose geprüft, da der Hochlauf langsamer als geplant verläuft.
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