Schweiz: Negativzinsen dürften die Regel bleiben - ING

Charlotte de Montpellier, Ökonomin bei der ING, erklärt, dass die SNB heute die Geldpolitik nicht geändert hat und die Zinsen unverändert bleiben.

Wichtigste Zitate

"Trotz einer leichten Abwertung des Schweizer Frankens bezeichnet die SNB die Währung nach wie vor als "hoch bewertet" und interveniert bei Bedarf weiterhin am Devisenmarkt."

"Die Nationalbank hat auch ihre Inflationsprognose (d.h. unter der Annahme eines unveränderten Leitzinses) reduziert. Für 2019 erwartet sie eine Inflationsrate von 0,3%, verglichen mit ihrer Prognose von 0,6% im Dezember und 0,9% im Vorjahr. Diese Abwärtsrevision ist nach Ansicht der Nationalbank das Ergebnis niedrigerer Wachstumsaussichten, einer schwächeren Inflation und revidierter Erwartungen an die Geldpolitik weltweit. Für 2020 prognostiziert die SNB eine Inflationsrate von 0,6% bzw. 1,2% für 2021. Die revidierten Prognosen sind ein Zeichen dafür, dass die SNB so dovish ist wie nie zuvor und im Prognosezeitraum keine monetäre Straffung plant."

"Was die Prognosen für das BIP-Wachstum betrifft, so erkennt die Nationalbank an, dass sich die Indikatoren in den letzten Monaten verschlechtert haben. Sie ist jedoch der Ansicht, dass sie eine "leicht positive" Dynamik widerspiegeln und prognostiziert für 2019 ein Wachstum von rund 1,5%. Während die Regierung 1,1% prognostiziert, erscheint diese Prognose unserer Meinung nach relativ optimistisch."

"Wir gehen davon aus, dass die SNB die Zinsen für mehrere Jahre nicht erhöhen kann. Es wird warten müssen, bis der nächste Konjunkturzyklus die Möglichkeit hat, sie zu erhöhen. In der Zwischenzeit dürften negative Raten für die Schweiz die Regel bleiben. Gleichzeitig glauben wir nicht, dass die SNB die Zinsen im Falle einer stärker als erwarteten Konjunkturabschwächung weiter senken wird."

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