Die indonesische Rupiah (IDR) könnte nach Einschätzung der OCBC-Strategen Sim Moh Siong und Christopher Wong von einem schwächeren US-Dollar und sinkenden Renditen langlaufender US-Staatsanleihen profitieren. Die indonesische Zentralbank BI hält ihren Leitzins bei 5,75 Prozent und konzentriert sich weiter auf die Stabilität der Landeswährung. Dabei setzt sie zunehmend auf Instrumente abseits des Leitzinses, darunter Anreize für Währungsabsicherungen und SRBI-Wertpapiere. Beim USD/IDR bleibt das Momentum abwärtsgerichtet. Unterstützungen liegen bei 17.760 und 16.630, Widerstand bei 17.940.

BI hält Zinsen stabil und setzt auf andere Instrumente

„Die IDR dürfte etwas Entlastung durch den schwächeren US-Dollar und den Rückgang der Renditen langlaufender US-Staatsanleihen erhalten. Gestern beließ die BI ihren Leitzins unverändert bei 5,75 Prozent und bekräftigte ihren Fokus auf die Stabilität der IDR. Zugleich verwies sie erneut auf Maßnahmen, mit denen ausländische Kapitalzuflüsse angezogen und die Devisenmärkte vertieft werden sollen.“

„Die Entscheidung unterstreicht zugleich die Kontinuität der Geldpolitik unter der amtierenden Notenbankchefin Destry Damayanti. Die BI scheint zunehmend dazu überzugehen, auf Instrumente abseits des Leitzinses zu setzen, darunter Anreize für Währungsabsicherungen und SRBI, anstatt die heimischen Zinsen deutlich weiter anzuheben.“

„Kurzfristig würde ein anhaltender Rückgang des US-Dollars einen Teil des externen Drucks auf die IDR verringern. Die hohen Ölpreise bleiben für Indonesien allerdings ein Belastungsfaktor.“

„USD/IDR schloss zuletzt im Bereich von 17.830. Das Abwärtsmomentum im Tageschart ist weiterhin intakt, während sich der RSI derzeit seitwärts bewegt. Damit dürfte der Handel zunächst in beide Richtungen verlaufen.“

„Unterstützungen liegen bei 17.760 und 16.630, entsprechend der 100-Tage-Linie und dem 38,2-Prozent-Fibonacci-Retracement der Bewegung vom Tief zum Hoch 2026. Widerstand liegt bei 17.940, wo die 21- und 50-Tage-Linien verlaufen.“

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