- EUR/GBP pendelt zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts nahe der Zone um 0,8565, nachdem das Paar am Mittwoch nach einem Stillstand im Bereich um 0,8585 nachgegeben hat.
- Trumps Drohung mit einer beispiellosen Wirtschaftskampagne gegen den Iran hält das Energie- und Risikoumfeld angespannt.
- Zuerst die britischen Einzelhandelsumsätze, dann die Flash-EMI-Daten für die Eurozone und das Vereinigte Königreich Seite an Seite.
EUR/GBP notiert nahe der Zone um 0,8560 und hat sich nach einem Scheitern, den Anstieg zu halten, stetig von nahe 0,8585 nach unten bewegt. Das Währungspaar liegt in der amerikanischen Sitzung am Donnerstag 0,15% im Minus, da sich Händler vor einem datenreichen Freitag positionieren.
Das breitere Umfeld bleibt angespannt, nachdem der Präsident der Vereinigten Staaten (US), Donald Trump, das, wie er es nannte, „vernichtendste Wirtschaftsvorhaben aller Zeiten“ gegen den Iran angekündigt hat und vor Konsequenzen für jedes Land gewarnt hat, das Teheran eine finanzielle Lebensader bietet. Die Auswirkungen auf einen Euro-Pfund-Wechselkurs sind begrenzt; beide Währungen stehen jedoch auf derselben Seite eines möglichen Energieschocks, sodass die Entwicklung eher als Öl- und breites Risikostimmungsereignis denn als direkter Katalysator für dieses Paar zu lesen ist.
Der unmittelbare Fokus liegt auf den Flash-Veröffentlichungen des Einkaufsmanager-Index (EMI) am Freitag. Für die Eurozone wird erwartet, dass die Umfragen im Expansionsbereich bleiben, wobei der zusammengesetzte Index des Blocks bei rund 51,7 prognostiziert wird, was die kurzfristige Wachstumsstory auf der Euro-Seite fester hält und der Gemeinschaftswährung eine leichte zugrunde liegende Unterstützung verleiht.
Für das Pfund fällt der Kalender im Vereinigten Königreich (UK) schwächer aus. Es wird erwartet, dass die Einzelhandelsumsätze im Juli zurückgehen, und der S&P Global UK Composite PMI dürfte gegenüber dem Vormonat nachgeben, eine Kombination, die das Pfund unter Druck halten könnte, falls die Zahlen wie befürchtet ausfallen, und die dafür spricht, dass EUR/GBP seine jüngste Untergrenze der Handelsspanne hält, statt weiter nach unten auszubrechen.
Kurzfristige technische Analyse:
Auf dem 4-Stunden-Chart notiert EUR/GBP bei 0,8567 und hält eine leicht bullische kurzfristige Tendenz, da sich der Kurs sowohl über dem 20-Perioden- als auch dem 100-Perioden-Simple-Moving-Average (SMA) bei 0,8561 bzw. 0,8560 hält. Das Paar handelt zudem über der horizontalen Unterstützung bei 0,8563, was auf einen konstruktiven zugrunde liegenden Ton hindeutet, während der Relative Strength Index (RSI) bei 54 im neutralen Bereich mit leicht positiver Tendenz bleibt und darauf hindeutet, dass der Kaufdruck weiterhin stärker ist als das Verkaufsinteresse, ohne überkaufte Extremwerte zu erreichen.
Auf der Oberseite liegt der unmittelbare Widerstand bei 0,8572, gefolgt von weiteren Barrieren bei 0,8575 und 0,8577, die eine enge Obergrenze bilden, die die Bullen überwinden müssen, um die Erholung auszuweiten. Auf der Unterseite ist die Unterstützung gestaffelt bei 0,8563 zu sehen, wobei der kurzfristige 20-Perioden-SMA bei 0,8561 und der 100-Perioden-SMA bei 0,8560 die nahe Nachfragezone verstärken, und solange EUR/GBP über diesen Niveaus bleibt, spricht das Risiko für einen weiteren langsamen Anstieg in Richtung des Widerstandsclusters darüber.
(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst. Mehr erfahren.)
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