Der US-Elektroautobauer Rivian Automotive hat eine Einigung zur Beilegung einer seit 2022 anhängigen Sammelklage wegen angeblicher Verstöße gegen Wertpapiergesetze erzielt. Wie das Unternehmen mitteilte, soll der Vergleich Zahlungen in Höhe von insgesamt 250 Millionen US-Dollar vorsehen.
Die Klage mit dem Titel Crews gegen Rivian Automotive, Inc. et al. war vor dem Bundesgericht im Central District of California anhängig. Sie betrifft Investoren, die zwischen dem 10. November 2021 und dem 10. März 2022 Aktien der Klasse A des Unternehmens erworben hatten.
Rivian betonte, dass die Vereinbarung kein Schuldeingeständnis darstelle. Mit der Beilegung wolle das Unternehmen die Angelegenheit jedoch abschließen, um sich stärker auf seine strategischen Ziele zu konzentrieren – darunter insbesondere den geplanten Start des Volumenmodells R2 in der ersten Jahreshälfte 2026.
Von der Vergleichssumme sollen rund 67 Millionen US-Dollar über eine Haftpflichtversicherung für Vorstände und leitende Angestellte abgedeckt werden. Die verbleibenden 183 Millionen US-Dollar werden aus den Barmitteln des Unternehmens finanziert. Der Vergleich steht noch unter dem Vorbehalt der gerichtlichen Genehmigung.
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