Das Netzwerk rund um Ripple wird kontinuierlich ausgebaut und vor allem die asiatischen Märkte sind an dem Blockchain basierten Bezahlsystem sehr interessiert und so ist das Unternehmen zuversichtlich, dass es noch in diesem Jahr am chinesischen Markt zu einem Durchbruch kommen kann.

Die Gespräche mit Regulierungsbehörden, Zahlungsdienstleistern und Banken laufen bereits. Ripple bleibt seiner Strategie treu und wird zunächst xCurrent zum Einsatz bringen. In einer späteren Ausbaustufe wird dann auch xRapid und somit der XRP folgen.

Ripple auf dem Vormarsch in China

Sagar Sarbhai, Head of Government & Regulatory Relations, APAC & Middle East bei Ripple sagte zu dem Thema: In diesem Jahr wird es noch einige Ankündigungen rund um China geben. Unser großer Vorteil ist es, dass wir uns von anderen Kryptowährungen stark abheben. Während ich hier mit ihnen spreche arbeitet unser Team mit Hochdruck daran den chinesischen Markt zu erobern.

Aktuell fehlt es in China an einer klaren Regulierung was die Blockchain und Kryptowährungen anbetrifft und dieses Vakuum ist es, was dazu führt, dass es zu Verzögerungen beim Start unserer chinesischen Projekte kommt.

Fehlende Regulierung verhindert schnelle Fortschritte

Wir selbst sind daher sehr daran interessiert die Regulierung voranzutreiben. Es gibt bereits zahlreiche informelle Kontakte zu Banken, Zahlungsdienstleistern und Regierungsbehörden, denen wir unsere Vision der Ripple Technologie näher bringen.

In Japan, Indien, Thailand und weiteren asiatischen Ländern haben wir bereits Live Kunden und es vergeht kaum eine Woche, in der wir im asiatischen Raum keine neue Bank aquirieren können. Es ist noch gar nicht so lange her, dass wir die Zusammenarbeit mit der in Hongkong ansässigen Geldtransfergesellschaft LianLian verkünden konnten. Dieses Unternehmen kann Rechnungen und E-Commerce Zahlungen in Echtzeit versenden, da das Ripple Zahlungsnetzwerk zum Einsatz kommt. Der nächste Schritt wird sein diese Dienstleistung auf das Festland Chinas auszudehnen.

Wenn China fällt…

Der Optimismus im Hinblick auf China ist durchaus gerechtfertigt. China ist der berüchtigte erst Dominostein, fällt dieser ist Ripple im Asien-Pazifik Raum nicht mehr aufzuhalten.

Als problematisch ist jedoch die Kapitalverkehrskontrolle Chinas einzustufen, da diese die Zahl der Institutionen, welche grenzüberschreitende Zahlungen anbieten dürfen begrenzt. Hinzu kommt der mögliche drohende Handelskrieg zwischen den USA und China, der den Fintech Unternehmen weltweit Schaden zufügen kann. Alibabas Ant Financial wollte im Januar für 1,2 Mrd. USD MoneyGram übernehmen, aber die US Regierung wusste dies zu verhindern.

Ripple ist "nur" ein Softwareunternehmen

In unseren Gesprächen mit den chinesischen Regulierungsbehörden war dies bisher kein Thema. Der Grund ist, dass wir im wesentlichen ein Softwareunternehmen sind, welches Soft war für Banken und Unternehmen lizenziert, damit diese ihren grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr vereinfachen können.

Möchte eine chinesische Bank unsere Lösung nutzen und die Regulierungsbehörden kein Problem sehen, so wird die Regierung selbst in einem feindseligen Umfeld dem gegenüber aufgeschlossen sein.
 

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