Die Aktien des französischen Autobauers Renault sind am Montag um über 5,5 Prozent gefallen. Auslöser war die überraschende Ankündigung, dass Konzernchef Luca de Meo das Unternehmen Mitte Juli verlassen wird. Nach fünf Jahren an der Spitze zieht er sich zurück, um sich neuen Aufgaben außerhalb der Automobilbranche zu widmen.
Renault bestätigte, dass de Meo das Unternehmen zum 15. Juli verlässt und bereits die Suche nach einer Nachfolge eingeleitet wurde. Der Manager hatte in seiner Amtszeit zentrale Weichen für den Konzern gestellt, unter anderem mit dem Strategieprogramm „Renaulution“, das auf eine nachhaltige und profitable Neuausrichtung zielte.
Sein Abschied trifft den Konzern zu einem sensiblen Zeitpunkt, in dem die Branche unter Transformationsdruck steht – sei es durch Elektromobilität, Digitalisierung oder geopolitische Unsicherheiten. Der Kursrückgang an der Börse zeigt, wie groß die Bedeutung de Meos für das Vertrauen der Anleger war.
Französische Medien berichten, dass der Manager künftig den Luxuskonzern Kering führen soll – offiziell bestätigt ist das bislang nicht. Renault muss sich nun rasch auf einen Führungswechsel einstellen, um Kontinuität und Stabilität zu sichern.
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