In Anbetracht der Seitwärtsrange bei EUR/AUD im Zuge der Handelsturbulenzen zwischen den Vereinigten Staaten (USA) und China sowie der unruhigen globalen Märkte erwarten die Analysten von Westpac weitere Bewegungen im Jahr 2020.
Wichtige Zitate
"Der geldpolitische Ausblick der Europäischen Zentralbank (EZB) ist recht stabil, da die QE erst im November wieder aufgenommen wurde und die Zinsen in den kommenden Monaten wahrscheinlich nicht angepasst werden können, da die neue Präsidentin Lagarde für Kontinuität nach der Draghi-Ära sorgt."
"Wir erwarten, dass die Reserve Bank of Australia (RBA) ihre Wachstumsprognosen herabsetzt und im Februar eine Zinssenkung auf 0,5% vornimmt - eine Aussicht, die nur zu etwa 60% eingepreist ist."
"Der Australische Dollar (AUD) bleibt gegenüber den Handelsverhandlungen zwischen den USA und China empfindlich, wo wir davon ausgehen, dass die Märkte enttäuscht werden, die Gespräche aber zumindest im Hintergrund bis 2020 fortgesetzt werden. Brexit und die Handelsbeziehungen zwischen der EU und den USA sind Wild Cards für den Euro (EUR)."
"Die anhaltenden Handelsüberschüsse Australiens dämpfen den AUD bei Crosses etwas, aber der Fokus dürfte bis Anfang 2020 auf Australiens einseitigem Wachstumsmix und der erneuten Erwartung einer Lockerung der RBA liegen."
"Dies sollte dazu führen, dass A$ gegenüber dem Euro schwächer wird. Der EUR/AUD dürfte auf 1,6400 steigen."
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