Orsted kehrt in die Gewinnzone zurück und plant milliardenschwere Kapitalerhöhung


Der dänische Energiekonzern Ørsted hat im zweiten Quartal einen deutlichen Gewinnsprung erzielt. Vor Steuern erwirtschaftete das Unternehmen 3,99 Milliarden Dänische Kronen (rund 535 Millionen Euro), nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Verlust von 575 Millionen Kronen angefallen war. Haupttreiber waren steigende Umsätze und deutlich geringere Wertminderungen.

Während im Vorjahr Abschreibungen in Höhe von fast 3,9 Milliarden Kronen das Ergebnis belasteten, lagen diese nun lediglich bei rund 20 Millionen. Das operative Ergebnis (EBIT) kletterte auf 4,19 Milliarden Kronen – ein Jahr zuvor stand hier noch ein Minus von 26 Millionen.

Das bereinigte operative Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) stieg leicht um ein Prozent auf 6,64 Milliarden Kronen. Ohne Sondereffekte wie neue Partnerschaften und Vertragsauflösungen lag das Plus ebenfalls bei einem Prozent und erreichte 5,3 Milliarden Kronen.

Unter dem Strich blieb ein Nettogewinn von 3,35 Milliarden Kronen oder 7,30 Kronen je Aktie. Vor einem Jahr hatte Ørsted noch einen Verlust von 1,68 Milliarden Kronen beziehungsweise 4,10 Kronen je Aktie gemeldet. Der Umsatz legte um 14 Prozent auf 17,14 Milliarden Kronen zu.

Für das Gesamtjahr hält der Konzern an seiner Prognose fest: Das EBITDA – bereinigt um neue Partnerschaften und Vertragsauflösungen – soll zwischen 25 und 28 Milliarden Kronen liegen. Zudem will Ørsted eine Kapitalerhöhung im Volumen von bis zu 60 Milliarden Kronen auf den Weg bringen.

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