• Gemischte US-Inflationsdaten belasten den Greenback am Freitag.
  • Der US-Dollar-Index sinkt auf 97,20.
  • Die Unsicherheit über die Handelsgespräche zwischen den USA und China hält das Paar vor einer dynamischen Rallye zurück.

Der NZD/USD drehte in den frühen amerikanischen Handelsstunden  nach Norden und stieg über die Marke von 0,6600 Dollar. Grund dafür war ein auf breiter Front schwächerer US-Dollar. Zum Zeitpunkt des Schreibens handelte das Paar 0,18% im Plus auf 0,6603 Dollar.

Die US-Verbraucherpreise stiegen im April um 0,3%. Volkswirte hatten jedoch mit einem Inflationsanstieg von 0,4% gerechnet. Die Jahresrate stieg auf 2%. Die Kernrate, die Nahrungsmittel- und Energiepreise ausklammert, kletterte auf monatlicher Basis um 0,1% und auf jährlicher Basis um 2,1%. 

Obwohl die Inflationszahlen weitgehend im Rahmen der Erwartungen lagen, geriet der Dollarkurs erneut unter Abwärtsdruck und ließ den US-Dollar-Index mit 97,15 auf ein Wochentief sinken. Im Moment fällt der Index um 0,22% auf 97,20.

"Die Fed kann sich weiter ausruhen, während sie am 29. Mai auf den Core PCE wartet. Die Kernrate entwickelte sich wie prognostiziert und stieg auf 2,1%. Da die US-Wirtschaft im ersten Quartal mit 3,2% expandierte, war und ist die Chance groß, dass das FOMC die Zinsen nicht senken wird", sagte FXStreet Senior Analyst Joseph Trevisani.

Trotz der USD-Schwäche kommt das Paar aber nicht so richtig in Fahrt. Die Investoren warten lieber an der Seitenlinie, da die Handelsgespräche in Washington noch immer am Laufen sind. Laut den jüngsten News soll die chinesische Delegation heute Nachmittag nach China zurückkehren, und die heutigen Verhandlungen dürften kaum zu einem positiven Ergebnis führen.

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