NZD/USD begrenzt durch 0,6940 - Schulter-Kopf-Schulter-Formation im Fokus


Der Kiwi notiert den dritten Tag in Folge in einer engen Handelsspanne. Zuletzt notierte der NZD/USD auf 0,6920 Dollar und damit 0,10% im Minus. Vor allem die bärische Schulter-Kopf-Schulter-Formation belastet das Währungspaar.

Der neuseeländische Dollar folgt seinem großen Bruder, dem australischen Dollar, der in dieser Woche von steigenden Goldpreisen gestützt wurde. Tatsächlich kaufen die Trader derzeit das gelbe Metall, da sich die geopolitische Lage in den letzten Tagen zugespitzt hatte. 

Zum Wochenauftakt hieß es, dass der Handelskrieg zwischen den USA und China abgewendet wurde. Daraufhin hatte der Goldpreis einen Boden ausgebildet. Nach der Meldung, dass der US-Präsident Donald Trump jetzt auch Strafzölle in Höhe von 25% auf importierte Fahrzeuge erheben möchte, sprangen die Goldpreise zurück über die psychologisch wichtige Marke von 1.300 Dollar. 

Von der neuseeländischen Konjunkturseite war es keine gute Woche für den Kiwi. "Die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) dürfte sich bis weit in das Jahr 2020 hinein zurückhalten, wobei einige Marktteilnehmer sogar eine weitere Zinssenkung für möglich halten", schrieb Joshua Gibson von FXStreet.

Auf der anderen Seite ist der US-Dollar unaufhaltsam gestiegen, da die Anleger allgemein erwarten, dass die Federal Reserve die Zinsen im Juni und zumindest ein weiteres Mal in diesem Jahr anhebt.

Wichtige Kursniveaus im NZD/USD

Die nächsten Unterstützungen liegen bei 0,6900, 0,6851 und 0,6800. Widerstände befinden sich dagegen bei 0,6940 und 0,6975.

 

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