Das US-Biotechunternehmen Novavax und der französische Pharmakonzern Sanofi bauen ihre Partnerschaft im Bereich Impfstoffe aus. Beide Seiten haben ihre bestehende Lizenz- und Kooperationsvereinbarung angepasst, sodass Sanofi das Wirkverstärker-System Matrix-M künftig auch in seinem Programm für pandemische Grippeimpfstoffe einsetzen kann.
Sanofi hatte sich dafür kürzlich Mittel von der US-Behörde BARDA gesichert, die zur Gesundheitsbehörde HHS gehört. Die Finanzierung unterstützt die frühe Entwicklungsarbeit an dem Grippeimpfstoff, in die auch der Einsatz des Matrix-M-Adjuvans einbezogen ist.
Durch die Vertragsänderung darf Sanofi die Technologie von Novavax bis einschließlich klinischer Phase 2 nutzen. Sollte das Programm in die entscheidende Phase 3 übergehen, wollen beide Unternehmen die finanziellen Konditionen neu verhandeln.
Die Erweiterung ergänzt die ursprüngliche Vereinbarung, die Novavax Zahlungen von bis zu 200 Millionen US-Dollar in Aussicht stellt – abhängig von den ersten vier Produkten, die Sanofi unter Einsatz von Matrix-M entwickelt.
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