Novartis treibt den Ausbau seiner Produktion in den USA voran und errichtet in North Carolina ein neues zentrales Fertigungszentrum. Der Konzern bündelt dort künftig mehrere Schritte der Herstellung und Verpackung, um die Versorgung des US-Marktes stärker im eigenen Land abzusichern.

Der geplante Standort ergänzt ein mehrjähriges Investitionsprogramm über 23 Milliarden US-Dollar, mit dem Novartis seine Produktionsbasis in den Vereinigten Staaten erweitert. Ziel ist, die Fertigungskapazitäten deutlich zu erhöhen und die wesentlichen Arzneimittel des Konzerns vollständig im Inland herzustellen.

In Durham entstehen zwei neue Werke für Biologika und sterile Verpackungen. Zusätzlich baut der Konzern sein bestehendes Werk vor Ort aus, um weitere Abfüllkapazitäten für Spritzen und Vials zu schaffen. In Morrisville ist eine Anlage zur Produktion fester Arzneiformen wie Tabletten und Kapseln vorgesehen.

Parallel dazu stärkt Novartis auch seine US-Kapazitäten für moderne Therapien. Zell- und Gentherapien sollen künftig in New Jersey und North Carolina gefertigt werden. Radioligandtherapien entstehen an mehreren Standorten im Nordosten und Mittleren Westen der USA, ergänzt um zwei geplante Werke im Süden. Für xRNA-Therapien ist ein neuer Produktionsstandort in Vorbereitung.

Die neuen und bestehenden Einrichtungen in Durham werden zu einem zusammenhängenden Produktionsverbund zusammengeführt. Dieser soll Medikamente aus zentralen Therapiegebieten des Unternehmens abdecken – von Krebs- und Immunerkrankungen bis hin zu neurologischen und kardiometabolischen Indikationen.

Die Inbetriebnahme des neuen Hubs ist für die Jahre 2027 bis 2028 vorgesehen. Insgesamt sollen mehr als 700.000 Quadratfuß Produktionsfläche entstehen. Bis Ende 2030 erwartet Novartis rund 700 zusätzliche Arbeitsplätze im Unternehmen sowie mehrere Tausend weitere Stellen entlang der Lieferkette.

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