• NZD/USD setzte seine Rallye auf neue Mehrmonatshochs fort, gestützt von einem schwachen US-Dollar.
  • Erwartungen, dass die RBNZ die Zinsen bereits im September erneut anheben könnte, stützen den Kiwi weiterhin.
  • Händler blicken nun auf den US-PCE und das BIP des zweiten Quartals am Mittwoch sowie auf Fed-Chef Warsh in Jackson Hole am Freitag.

NZD/USD stieg am Dienstag auf rund 0,5980 und damit in die Nähe seines höchsten Niveaus seit dem 1. Juni, da ein schwächerer US-Dollar (USD) und feste Erwartungen einer Zinserhöhung der Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) den Kiwi nach oben trieben.

Der Greenback blieb unter Druck, belastet durch den Plan des US-Finanzministeriums, seine Rückkäufe länger laufender Anleihen auszuweiten. US-Finanzminister Scott Bessent kann laut entsprechenden Berichten bis zu 1 Billion Dollar aus dem Treasury General Account abrufen, um die Käufe zu finanzieren.

Das Programm hat die US-Renditen unter Druck gesetzt, und eine frühere Nachfrage nach sicheren Häfen im Zusammenhang mit den Spannungen im Nahen Osten ließ nach, nachdem die USA die Straße von Hormus für minenfrei erklärt hatten. Die Rede von Federal Reserve (Fed)-Chef Kevin Warsh beim Jackson-Hole-Symposium ist für Freitag angesetzt.

Chart Analysis NZD/USD


Kurzfristige technische Analyse:

Auf dem 4-Stunden-Chart notiert NZD/USD bei 0,5977 und hält eine bullishe kurzfristige Tendenz, da sich das Paar oberhalb sowohl des 20-Perioden Simple Moving Average (SMA) nahe 0,5967 als auch des 100-Perioden SMA um 0,5900 konsolidiert. Das Paar drückt knapp unter den unmittelbaren horizontalen Widerstand bei 0,5983, während der Relative Strength Index (RSI) nahe 62 auf ein konstruktives, aber noch nicht überkauftes Momentum hindeutet, was darauf schließen lässt, dass Rücksetzer weiterhin Käufer anziehen könnten, solange diese kurzfristige Struktur intakt bleibt.

Auf der Oberseite würde ein klarer Ausbruch über 0,5983 den Weg für weitere Gewinne öffnen, wobei jeder Anstieg über dieses Niveau nur noch auf entfernten Widerstand weit über dem aktuellen Markt treffen würde. Auf der Unterseite liegt die erste Unterstützung bei 0,5971, gefolgt vom 20-Perioden SMA, der sich mit der horizontalen Unterstützung im Bereich 0,5967–0,5965 bündelt, während ein tieferer Pullback vor dem breiteren Aufwärtstrend-Kontext, der durch den 100-Perioden SMA bei 0,5900 verankert ist, einen erneuten Test von 0,5944 auslösen könnte.

(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst. Mehr erfahren.)

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