• NZD/USD handelt trotz stärker als erwartet ausgefallener neuseeländischer Inflationsdaten niedriger nahe 0,5820.
  • Der neuseeländische VPI stieg im Quartalsvergleich um 1,5% und im Jahresvergleich um 4,1% und untermauert damit die Erwartungen, dass die RBNZ an einer restriktiven Politik festhalten könnte.
  • Die US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe dürften auf 212K steigen, wobei ein stärkerer Arbeitsmarktbericht zusätzlichen Druck auf das Paar ausüben könnte.

NZD/USD handelt am Mittwoch niedriger nahe der 0,5820-Marke und setzt damit seinen jüngsten Pullback fort, da der neuseeländische Dollar (NZD) Schwierigkeiten hat, von den stärker als erwartet ausgefallenen heimischen Inflationsdaten zu profitieren.

Der Verbraucherpreisindex Neuseelands stieg im zweiten Quartal um 1,5% gegenüber dem Vorquartal und lag damit über der Markterwartung von 1,4% sowie deutlich über dem Anstieg von 0,9% im Vorquartal. Auf Jahresbasis beschleunigte sich die Inflation von 3,1% auf 4,1% und übertraf damit ebenfalls die Erwartungen von 4,0%.

Die heißeren Inflationsdaten könnten die Erwartungen untermauern, dass die Reserve Bank of New Zealand an einer restriktiven geldpolitischen Haltung festhält oder weitere Zinserhöhungen in Erwägung zieht. Der Kiwi konnte jedoch keine Erholung aufrechterhalten, da geopolitische Unsicherheit und eine vorsichtige Marktstimmung weiterhin die Nachfrage nach dem US-Dollar stützen.

Anleger werden zudem die US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe beobachten, die voraussichtlich moderat von 208K auf 212K steigen werden. Ein schwächer als erwarteter Wert würde darauf hindeuten, dass sich der US-Arbeitsmarkt weiterhin robust zeigt, und könnte NZD/USD zusätzlichen Druck verleihen.

Trotz der erhöhten Inflation in Neuseeland steht das Paar nahe 0,5820 weiterhin unter Druck, was darauf hindeutet, dass die breitere Nachfrage nach dem US-Dollar derzeit die heimische Unterstützung für den Kiwi überwiegt.

Chart Analysis NZD/USD


Kurzfristige technische Analyse:

Im Vier-Stunden-Chart notiert NZD/USD bei 0,5816 und behält einen leicht bearishen, gedeckelten Ton bei, da das Paar unter dem 20-Perioden-Simple Moving Average (SMA) bei 0,5839 und einem engen Band nahegelegener horizontaler Widerstände ab 0,5817 bleibt. Unterstützung findet das Paar weiterhin beim 100-Perioden-SMA bei 0,5763 sowie bei der kleinen horizontalen Nachfrage bei 0,5810, obwohl der Relative Strength Index (RSI) nahe 41 auf gedämpftes Aufwärtsmomentum nach dem jüngsten Pullback aus dem Bereich der mittleren 0,58er hinweist.

Auf der Oberseite konzentriert sich der unmittelbare Widerstand bei 0,5817, 0,5823 und 0,5834, wobei der 20-Perioden-SMA bei 0,5839 diesen kurzfristigen Angebotsbereich verstärkt, bevor stärkere Barrieren bei 0,5907, 0,5930 und 0,5965 folgen. Auf der Unterseite liegt die erste Unterstützung bei 0,5810, vor dem 100-Perioden-SMA bei 0,5763, dessen Bruch wahrscheinlich den Weg für einen tieferen Rückgang in naher Zukunft öffnen würde.

(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mithilfe eines KI-Tools erstellt. Mehr erfahren.)

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