• NZD/USD hält sich nahe Mehrmonatshochs und sieht über einen schwachen Einzelhandelsumsatzbericht für das zweite Quartal hinweg.
  • Die Zinserhöhung der RBNZ im Juli, ihre erste seit drei Jahren, und ihre Tendenz zu weiterer Straffung stützen den Kiwi.
  • Ein anhaltender Rückgang würde den Inflationsdruck mindern, der hinter der hawkischen Haltung der RBNZ steht.

Der neuseeländische Dollar (NZD) hält sich zum Zeitpunkt der Veröffentlichung gegenüber dem US-Dollar (USD) fest, wobei NZD/USD nahe seinen jüngsten Mehrmonatshochs konsolidiert, knapp unter der 0,6000-Marke. Der Kiwi hat sich im Tagesverlauf kaum bewegt und den schwachen Einzelhandelsumsatzdaten für das zweite Quartal, die am Wochenende veröffentlicht wurden, getrotzt.

Die Einzelhandelsumsätze insgesamt fielen im Quartal um 0,5% und blieben damit deutlich hinter dem vom Markt erwarteten kleinen Anstieg zurück und lagen unter dem vorherigen Wert. Der Kiwi sah darüber hinweg, ein Zeichen dafür, dass der Markt die zurückblickenden Konsumdaten als zweitrangig gegenüber der Zinsgeschichte betrachtet, die die Währung antreibt.

Die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) erhöhte auf ihrer Juli-Sitzung den Leitzins (Official Cash Rate - OCR) auf 2,50%, ihre erste Anhebung seit drei Jahren, da sie davon ausging, dass der durch höhere globale Ölpreise angeheizte Inflationsdruck länger erhöht bleiben könnte. T

Chart Analysis NZD/USD


Kurzfristige technische Analyse:

Auf dem 4-Stunden-Chart notiert NZD/USD bei 0,5957, wobei das Paar gedeckelt wirkt, da es knapp unter dem 20-Perioden Simple Moving Average (SMA) bei 0,5960 und einem dichten Band nahegelegener horizontaler Barrieren verharrt. Der Preis bleibt über dem 100-Perioden-SMA bei 0,5894, was darauf hindeutet, dass die breitere Erholungsphase weiterhin intakt ist, während der Relative Strength Index (RSI) bei 57 einen leicht konstruktiven Ton beibehält, ohne überkaufte Bedingungen zu signalisieren.

Auf der Oberseite konzentriert sich der unmittelbare Widerstand um den Pivot bei 0,5957 und den 20-Perioden-SMA bei 0,5960, gefolgt von weiteren Hürden bei 0,5965 und 0,5972, bevor die nächste Begrenzung nahe 0,5988 liegt. Auf der Unterseite bildet der 100-Perioden-SMA bei 0,5894 die wichtige zugrunde liegende Unterstützungsmarke, die nachgeben müsste, um kurzfristig einen tieferen Korrekturrückgang zu signalisieren.

(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst. Mehr erfahren.)

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