Lee Sue Ann, Ökonomin bei der UOB Group, gibt einen Überblick über die jüngsten Inflationszahlen in Neuseeland.
Wichtigste Zitate
"Die neuseeländischen Verbraucherpreise stiegen im dritten Quartal um 2,2 % q/q und übertrafen damit die Erwartungen von 1,5 % q/q und lagen deutlich über den 1,3 % q/q im zweiten Quartal... Wenn man die Quartale ausklammert, die durch Erhöhungen der GST-Sätze beeinflusst wurden, war die Bewegung im Septemberquartal die höchste seit dem Juniquartal 1987, in dem ein Anstieg von 3,3 % q/q verzeichnet wurde."
"Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg der Verbraucherpreisindex um 4,9 % im Jahresvergleich und verzeichnete damit den stärksten jährlichen Anstieg, seit die Inflation zwischen Juni 2010 und Juni 2011 5,3 % erreichte. Ohne die durch Änderungen der GST-Sätze beeinflussten Zeiträume war die jüngste jährliche Inflationsrate die höchste seit dem Anstieg auf 5,1 % im dritten Quartal 2008. Der Anstieg lag deutlich über der Konsensprognose von 4,2 % im Jahresvergleich und 0,8 Prozentpunkte über der Prognose der Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) in ihrer geldpolitischen Erklärung vom August."
"In Zukunft wird der Inflationsdruck wahrscheinlich durch steigende Öl- und Lebensmittelpreise, Baukosten sowie die anhaltenden Versorgungsunterbrechungen verstärkt werden. Auf längere Sicht, wenn die Grenzen wieder geöffnet werden, dürfte das Arbeitskräfteangebot wieder zunehmen und der Arbeitsmarkt sich entspannen. Dadurch wird der Druck auf die Löhne nachlassen, während der Preisdruck durch die globalen Versorgungsunterbrechungen abnimmt. Wir haben bereits früher auf unsere vorsichtige Einschätzung hinsichtlich des Tempos der Zinserhöhungen hingewiesen."
Es wird alles unternommen, um genaue und vollständige Informationen bereitzustellen. Doch mit den Tausenden zur Verfügung gestellten Dokumenten, die oft innerhalb kurzer Zeit hochgeladen werden, können wir nicht garantieren, dass keine Fehler auftreten. Jede Wiederveröffentlichung oder Weiterverbreitung von FXStreet Inhalten ist ohne die vorherige schriftliche Zustimmung von FXStreet verboten. Der Handel mit Devisen auf Margin (Verrechnungskonto) trägt ein hohes Risiko und ist möglicherweise nicht für alle Investoren geeignet. Der hohe Hebel kann gegen Sie, sowie für Sie arbeiten. Vor der Entscheidung am Devisenmarkt zu handeln, sollten Sie sorgfältig Ihre Anlageziele, Erfahrung und Risikobereitschaft prüfen. Es besteht die Möglichkeit, dass Sie einen Verlust einiger oder aller Ihrer Investitionen erleiden und deshalb sollten Sie kein Geld investieren, dass Sie sich nicht leisten können zu verlieren. Sie sollten sich aller Risiken bewusst sein, die mit dem Devisenhandel verbunden sind und konsultieren Sie einen unabhängigen Finanzberater, wenn Sie irgendwelche Zweifel haben. Alle Meinungen, Nachrichten, Forschungen, Analysen, Kurse oder andere Informationen, welche diese Informationen enthalten, die von FXStreet, seinen Angestellten, Mitarbeitern oder Partnern bereit gestellt werden, sind als allgemeine Marktkommentare zu verstehen und bieten keine Anlageberatung. FXStreet übernimmt keine Haftung für irgendwelche Verluste oder Schäden, einschließlich, ohne Beschränkung auf entgangene Gewinne, die direkt oder indirekt mit der Verwendung oder im Vertrauen auf diese Informationen entstehen.
NEUESTE NACHRICHTEN
Autor wählen
Alarm bei Ripple: Diese Zahl macht XRP-Anlegern jetzt Angst
Ripple (XRP) steht massiv unter Druck. Während sich der Kryptomarkt insgesamt in einen klaren Risk-off-Modus verabschiedet, trifft es den Remittance-Token besonders hart. Am Freitag notiert XRP bei rund 1,37 US-Dollar – ein Tagesverlust von fast 5 %.
Milliardär setzt alles auf Silberpreis-Crash – mit gigantischem Gewinn
Ein Mann. Eine Wette. Fast 300 Millionen Dollar Gewinn – gegen Silber. Während viele Anleger bei Edelmetallen reflexartig auf steigende Preise setzen, geht ein chinesischer Milliardär den exakt entgegengesetzten Weg. Und liegt damit bislang spektakulär richtig.
Gold wackelt: Diese Bitcoin-Kennzahl sendet ein Warnsignal
Gold glänzt – aber Bitcoin könnte der heimliche Gewinner sein. Genau das sagt jetzt ausgerechnet JPMorgan. Und das nach Monaten, in denen Bitcoin deutlich schlechter lief als das Edelmetall. Für viele Anleger klingt das erst einmal widersprüchlich. Doch genau hier beginnt die Geschichte.
Krypto-Markt verliert 2,65 Milliarden USD, während Bitcoin auf 60.000 USD sinkt, begleitet von bärischer Stimmung
Die Bewertung des Kryptowährungsmarktes ist um 2,8 Billionen Dollar gesunken, da der Branchenführer Bitcoin (BTC) am Freitag zunächst auf 60.000 USD fiel, bevor er auf 65.000 USD schwankte.
Drei Szenarien für den japanischen Yen vor der vorgezogenen Wahl
Die neuesten Umfragen deuten auf einen dominierenden Sieg des regierenden Blocks bei der bevorstehenden vorgezogenen Wahl in Japan hin. Je größer das Mandat von Sanae Takaichi ist, desto mehr befürchten die Investoren eine schnellere Umsetzung von Steuerkürzungen und Ausgabenplänen.