Der US-Speicherchiphersteller Micron Technology baut seine Forschungsaktivitäten im eigenen Land deutlich aus. Das Unternehmen kündigte am Donnerstag die Gründung der Micron Research Labs am Standort Boise an. In das neue Forschungszentrum sollen innerhalb der kommenden zehn Jahre insgesamt zehn Milliarden US-Dollar fließen.
Im Mittelpunkt der Arbeiten stehen neue Speichertechnologien, Computerarchitekturen, fortschrittliche Verfahren zur Halbleiterverpackung sowie künftige Fertigungstechnologien. Damit will Micron insbesondere den steigenden technologischen Anforderungen durch den Ausbau Künstlicher Intelligenz Rechnung tragen.
Das Forschungszentrum soll zudem die Zusammenarbeit mit Hochschulen, staatlichen Einrichtungen, Start-ups und Industriepartnern aus verschiedenen Ländern stärken. Der Baubeginn ist für 2027 vorgesehen. Nach der Fertigstellung soll die Einrichtung Platz für mehrere Hundert Forscher bieten.
Die Investition ist Teil der bereits angekündigten Expansionspläne von Micron in den USA. Der Konzern will dort insgesamt mehr als 250 Milliarden Dollar in Produktion sowie Forschung und Entwicklung investieren. Nach Unternehmensangaben sollen dadurch mehr als 90.000 Arbeitsplätze in den Vereinigten Staaten entstehen.
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