Mit einer Investition von rund 138 Millionen US-Dollar hat das US-amerikanische Technologieunternehmen KLA Corporation ein neues Forschungs- und Fertigungszentrum im walisischen Newport eröffnet. Auf einer Fläche von über 22.000 Quadratmetern sollen dort künftig innovative Halbleitertechnologien vorangetrieben werden.

Der neue Standort baut auf der langjährigen Präsenz von KLA in Wales auf, insbesondere durch die 2019 übernommene Tochtergesellschaft SPTS, die seit 1984 in der Region aktiv ist. Mit der Integration von SPTS’ Ätz- und Abscheidetechnologien hat KLA sein Produktportfolio gestärkt und reagiert damit auf die wachsende Nachfrage in der Halbleiterbranche.

Das neue Zentrum umfasst Reinräume auf 2.300 Quadratmetern sowie moderne Fertigungs- und Demonstrationsflächen. Ziel ist es, Technologien in Bereichen wie Advanced Packaging, MEMS, Hochfrequenztechnik, Leistungselektronik und Photonik weiterzuentwickeln.

„Mit diesem Ausbau stärken wir nicht nur unsere technologische Basis, sondern auch unser Engagement für die Region und ihre Menschen“, so Dan Collins, Leiter des neuen Standorts. Die Kapazitäten des Zentrums reichen für bis zu 750 Beschäftigte – ein klares Bekenntnis zur Förderung von Innovation und Fachkräften in Großbritannien.

Auch die britische Regierung begrüßt den Schritt: Jo Stevens, Ministerin für Wales, betonte, dass die Investition die Position des Vereinigten Königreichs als wichtiger Akteur in der globalen Halbleiterindustrie unterstreiche. Mit zusätzlichen Fördermitteln, darunter rund fünf Millionen Pfund für die Ausbildung von Fachkräften, wolle man den Technologiestandort weiter stärken.

Das neue Zentrum in Newport steht somit sinnbildlich für die Verbindung von internationaler Technologieführerschaft und regionaler Entwicklung – mit einem klaren Blick in die Zukunft der Mikrochipfertigung.

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