Auf der London Tech Week hat Nvidia-Chef Jensen Huang betont, dass künstliche Intelligenz (KI) in Zukunft eine ebenso grundlegende Rolle spielen werde wie Elektrizität. In seiner Rede hob er die rasante Entwicklung der Technologie hervor: Allein in den vergangenen zehn Jahren habe sich die Leistungsfähigkeit von KI um das Millionenfache gesteigert – ein Fortschritt, den er als „außergewöhnlich“ bezeichnete.

Huang lobte die Innovationskraft der Technologie als tiefgreifend und revolutionär. Für den weiteren Ausbau sei jedoch eine stärkere Infrastruktur notwendig, insbesondere in Großbritannien. Gleichzeitig bewertete er die Voraussetzungen im Vereinigten Königreich als äußerst günstig für KI-Investitionen – ein Umfeld, das laut Huang „genau richtig“ sei. Entsprechend kündigte er an, selbst in der Region zu investieren.

Auch die britische Regierung will den technologischen Fortschritt gezielt fördern. Premierminister Keir Starmer kündigte an, eine weitere Milliarde Pfund bereitzustellen, um die Rechenkapazitäten des Landes massiv auszubauen – konkret um das Zwanzigfache. Ziel sei es, Großbritannien als aktiven Gestalter im globalen KI-Wettlauf zu positionieren. „Wir wollen zu den Entwicklern gehören, nicht zu den Nutznießern“, so Starmer.

Ein weiterer Impuls kommt aus der Wirtschaft: Das KI-gestützte Fintech-Unternehmen Liquidity wird seinen Europasitz künftig in London ansiedeln – ein Schritt, der den Anspruch der Stadt als KI-Standort zusätzlich untermauert.

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