• Die BoJ erhöht den kurzfristigen Zinssatz von 0,75 % auf 1,00 %, den höchsten Stand seit 1995.
  • Die Zentralbank signalisierte, dass eine weitere Straffung möglich bleibt, falls Inflationsrisiken bestehen bleiben.
  • Die Entscheidung der BoJ, die Anleihekäufe ab April 2027 auszusetzen, begrenzt die Stärke des Yen und hält USD/JPY unterstützt.

Das Paar USD/JPY stieg am Dienstag leicht um die Interventionszone bei 160,40, da der japanische Yen (JPY) trotz der Zinserhöhung der Bank of Japan (BoJ) auf den höchsten Stand seit mehr als drei Jahrzehnten Schwierigkeiten hat, starke Dynamik zu gewinnen.

Die BoJ hob ihren kurzfristigen Leitzins von 0,75 % auf 1,00 % an, ein weithin erwarteter Schritt, da die Entscheidungsträger weiterhin die Aufwärtsrisiken bei der Inflation im Blick behalten. Die Entscheidung wurde mit 7 zu 1 Stimmen getroffen, während der stellvertretende Gouverneur Shinichi Uchida signalisierte, dass die Zentralbank bereit bleibt, bei anhaltender Inflation weitere Straffungen vorzunehmen.

Der Yen konnte jedoch keine deutliche Rallye starten, da die BoJ auch eine vorsichtigere Haltung gegenüber Anleihen einnahm. Die Zentralbank entschied, die Reduzierung der Anleihekäufe ab April 2027 auszusetzen, während sie weiterhin etwa ¥2 Billionen japanischer Staatsanleihen pro Monat kauft.

Dies deutet darauf hin, dass sich die BoJ zwar weiter von einer ultralockeren Geldpolitik entfernt, aber dennoch übermäßige Volatilität am Markt für japanische Staatsanleihen vermeiden möchte.

Chartanalyse USD/JPY


Kurzfristige technische Analyse:

Auf dem 4-Stunden-Chart notiert USD/JPY bei 160,45 und hält eine konstruktive bullische Tendenz, da es knapp unter dem nahegelegenen Widerstand bei 160,47 pendelt. Das Paar bleibt über dem 20-Perioden Simple Moving Average (SMA) bei 160,24 und dem 100-Perioden SMA bei 159,85 unterstützt, was darauf hindeutet, dass der breitere Aufwärtstrend trotz der jüngsten Konsolidierung intakt ist. Der Relative Strength Index (RSI) bei 58 befindet sich im positiven Bereich, ohne überkauft zu sein, was darauf hindeutet, dass die Käufer die Kontrolle behalten, aber einen klaren Ausbruch über 160,47 benötigen, um neues Aufwärtsmomentum auszulösen.

Auf der Oberseite liegt der unmittelbare Widerstand bei 160,47, wo ein nachhaltiger Ausbruch den Weg für weitere Gewinne in naher Zukunft ebnen würde. Auf der Unterseite wird die erste Unterstützung auf dem horizontalen Niveau nahe 160,32 gesehen, gefolgt vom Bereich um 160,24, wo eine Preisuntergrenze mit dem 20-Perioden SMA zusammenfällt, und dann bei 160,15. Tiefere Verluste würden den 100-Perioden SMA bei 159,85 freilegen, der als wichtige mittelfristige Unterstützung die bullische Struktur aufrechterhält.

(Die technische Analyse dieser Meldung wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)

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